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VIA REGIA in Deutschland und Polen

,,Aktionstage der VIA REGIA Begegnungsorte an der VIA REGIA Kulturroute des Europarates in Sachsen (D) und Niederschlesien (PL) zum Jahr der Kulturhauptstadt Breslau/Wroclaw 2016"

vom 14.10.-10.11.2016

im Kontaktbüro des Freistaates Sachsen, Rynek 7 in 50-107 Breslau/Wroclaw

Das Netzwerk VIA REGIA möchte den Menschen in Sachsen (D) und Niederschlesien (PL) die VIA REGIA als europäische Kulturroute ins Bewusstsein rufen und die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Ländern und Kulturen anregen.

Vor zehn Jahren wurde der VIA REGIA der Titel ,,Kulturroute des Europarates" verliehen. Die VIA REGIA durchquert auf 4300 km Länge fünf europäische Länder und verbindet Menschen mit Interesse an der Lebensweise ihres europäischen Nachbarn. Insbesondere die VIA REGIA Begegnungsorte haben sich in den letzten Jahren entwickelt. Ihre Themen und Möglichkeiten sollen mit der vierwöchigen Präsentation in Breslau/Wroclaw vorgestellt vwerden. Präsentiert wird neben den Sehenswürdigkeiten der VIA REGIA Begegnungsorte auch das
Projekt Via Regia Sculptura.

VIA REGIA Begegnungsorte werden im Netzwerk VIA REGIA durch regionale Vereine in Kooperation mit den Kommunen betrieben, um in Übereinstimmung mit dem Kulturroutenprogramm des Europarates  Projekte zur  Entwicklung der VIA REGIA unter Einbindung internationaler Partner umzusetzen und dabei das kulturelle Leben vor Ort sowie Bildung, Kommunikation, Internationalen  Jugend-und Kulturaustausch zu fördern. Des Weiteren werden eine regionale Präsenz zu den Themen der VIA REGIA-Kulturroute des Europarates, die Hervorhebung der historischen Bedeutung der VIA REGIA sowie die Förderung des Kulturtourismus entlang der VIA Regia entwickelt.

VIA REGIA Begegnungsorte in Sachsen sind u.a. die Hofgenossenschaft Leipzig-Liebertwolkwitz des Völkerschlacht 1813 bei Leipzig e.V., das Künstlergut Prösitz in Grimma OT Mutzschen, der VIA REGIA Architekturmodellbau Königsbrück, das VIA REGIA Haus Reichenbach/OL, das Schlesisch Oberlausitzer Dorfmuseum Markersdorf und Schloss Königshain.

Via Regia Sculptura (VRS) versteht sich als Plattform für zeitgenössische Kunst im Via Regia-Korridor sowie als Initiator und Organisator für eigene Kunstprojekte und Berater zum Thema Kunst im öffentlichen Raum. Beispiele für Skulturenstandorte: Glaskristalle im Uferpark in Görlitz und ,,Der Schwere Schritt" von Frank Brinkmann in Grimma/OT Mutzschen.

                                   

 


 

 

 

Plagwitzer GEDOK Freiluftgalerie ,,Alte Salzstraße" an der Via Regia

 

Eröffnung

03. September 2016, 9.30 Uhr

 

10.00 Uhr Festprogramm

Friedhofskapelle

 INTRO: transzendenz                 Brunhild Fischer/ Querflöte

 BEGRÜSSUNG: Ute Hartwig-Schulz/ Leitung der Via Regia Sculptura

 PROGRAMM: Anne Worbes / Rezitation & Brunhild Fischer & Olaf Klimpel // Sound & Realisation

                        demut // vergänglichkeit // erkenntnis von Dora Schönefeld

 

Freiluftgalerie ,,Alte Salzstraße"

 GRUSSWORT: Martina Brandt / Vorsitzende des VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V.

 

Friedhofspark

 "religio" - universelle gottesmystik - eine RAUM-KLANG-INSTALLATION im FREIEN RAUM

                                         Brunhild Fischer & Olaf Klimpel / Sound & Realisation

  Freiluftgalerie 2015 ,,Leben und Tod"

 

Kunstsymposium - 2016 ,,RELIGIO" - Malerei und Musik

Vom 2. bis 10. Juli 2015 trafen sich 10 Künstlerinnen auf dem Friedhof Leipzig-Plagwitz, um neun großformatige Platten und ein musikalisches Werk zum Thema ,,religio" zu gestalten. Die Werke werden in der Galerie als ,,Kunst im öffentlichen Raum" in der Alten Salzstraße am Parkfriedhof Leipzig-Plagwitz ausgestellt. Als weiterführendes Projekt wird diese Freiluftgalerie ein Bestandteil des Stadt-umbaugebietes ,,Leipziger Westen" und überregional Teil des Netzwerkes ,,VIA REGIA - Kulturstraße des Europarates". Initiiert wird dies in Zusammenarbeit der GEDOK Gruppe Leipzig/Sachsen e.V. und dem Ev.-Luth. Friedhofsverband Leipzig. Es wird gefördert von der Stadt Leipzig und der Landesdirektion Sachsen.

Thema ,,religio"

Seit Jahrtausenden ist das Thema der Religionen die Frage nach dem Sinn und der Bedeutung des Lebens. Sie sollen Unvertrautes in der vertrauten Welt erscheinen lassen, sowie Antworten und die feste Darstellung von Lebensauffassungen transportieren.

Doch in unserer komplexen Welt reicht das nicht mehr aus. Die religiose Perspektive wird deshalb auch komplexer werden, und es muss erlaubt sein, dass Religion jeden Aspekt im realen Leben erfasst. Solche Veränderungen sind auch in der Kunst zu erkennen. So geht es dort nicht mehr nur um die ,,Bebilderung" dessen, was man ohnehin schon weiß, sondern um neue Sichtweisen, welche herkömmliche Deutungen in Frage stellen. Malerei, Skulptur, Schriften, Musik und Tanz waren und sind bis heute eine Form der Kommunikation von Mensch zu Mensch oder zu etwas zu Verehrendem. Viele Symbole und Chiffren, zum Teil jahrtausendealt, entstanden auf dieser Basis und werden bis heute verwendet.

Und doch führen Religion und Kunst ein kontroverses Verhältnis. Den einen geht es um die Sicherung der eigenen Welt und um Abwehr anderer Lesarten von Religion. Anderen geht es um Provokation, um Tabubrüche in der künstlerischen Auseinandersetzung, ohne in der ,,Freiheit" eingeschränkt zu werden.

So gesehen kreisten die Mehrzahl der Konflikte zwischen Kunst und Religion im Kern um Fundamentalismus. Religiöse Institutionen antworteten auf entfremdete visuelle Auseinandersetzungen in der Kunst mit Ausgrenzung bis hin zum Tod für Kunstschaffende. Und doch sind Kunst wie Religion dem Menschen verpflichtet, seiner Sprache, seinen Vorstellungen und seinen Ideen.

Religio - selbst die Übersetzung aus dem Lateinischen wirft zahlreiche Fragen auf: von Rücksicht, Ehrfurcht, Religiosität, Götterverehrung, Glaube und Aberglaube bis hin zu Frevel und Sünde. So vielfältig religiöse Auffassungen sein können, sie dienen doch auch als Fundament der verschiedenen Kulturen.

Religionen muss deshalb durch Kunst mit Respekt in Augenhöhe betrachtet werden., ohne verletzt zu werden. Andererseits kann Kunst den Dialog voranbringen, viel zur Überwindung althergebrachter Vorurteile beitragen und Verständnis für die Position des jeweils anderen wecken. Schönheit und Hässlichkeit, Betrug und Wahrheit, Leid und Tod, Heil und Katastrophe, diese Themen sind Religion wie Kunst gemein - Themen, die alles Menschliche berühren.

 


 

,,Verbindendes"

so lautet der Titel der Ausstellung von Ulrike Kuborn aus Fulda, welche am 05. August 2016 um 18.30 Uhr im Schloss Königshain eröffnet wird. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Ulrike Kuborn inhaltlich und malerisch mit den Themen der inneren und äußeren Bewegungen, den feinstofflichen Energiefeldern im ,,Dazwischen" sowie der Flüchtigkeit und Vergänglichkeit. Ihre Inspiration findet sie u.a. im Training der körperlichen Präsenz bei Tanz und Meditation. Durch lasierend vielschichtige Farbaufträge gelingt es der Malerin scheinbare Bewegungen und sich verdichtende Figuren entstehen zu lassen, die in ihren Verschmelzungen und Unschärfen stets auf die energetische Verbindung von Mensch, Raum, Zeit und Vergänglichkeit hinweisen. Ulrike Kuborns Bilder sprechen von einer erfüllten Zeitlosigkeit, einem Raum, in dem das ,,Sein" ganz frei ist. Immer geht es um die Polarität von Dynamik und Ruhe. ,,Ich verbinde mit meinem Körper, dem Atem, dem Raum, der mich umgibt. Ich nehme wahr: überall ist Rhythmus, Ton und Bewegung, ist Sein und Wachsen."

ARTISTS IN RESIDENCE |  VIA REGIA STIPENDIUM FÜR BILDENDE KUNST | BEGEGNUNGSORTE KÖNIGSHAIN - KLEINSASSEN

02.08.2016 - 27.08.2016

Die Künstlerin Ulrike Kuborn wird im August auf Schloss Königshain leben und arbeiten.

20.08.2016 | 14.00 - 17.00 Uhr

Interessierte haben die Gelegenheit, in der Ausstellung im Schloss mit der Künstlerin Ulrike Kuborn ins Gespräch zu kommen.

21.08.2016 | 10.00 Uhr - 17.00 Uhr

Malerei in Bewegung | Workshop auf Schloss Königshain mit der Künstlerin

Öffnungszeiten

Dienstag - Donnerstag 11.00 - 15.00 Uhr | Samstag, Sonntag, Feiertag 14.00 - 17.00 Uhr | Montag und Freitag geschlossen

Informationen unter

www.koenigshain.com

www.kleinsassen.de

www.kreis-goerlitz.de

www.heimatverein-koenigshain.de



 

Internationale Via Regia-Tagung ,,Öffentliche Stationen der Keramik

und Weiterentwicklung der deutsch-polnischen Kooperationen"

am 10. Juni 2016 in Königsbrück

Die diesjährige -wiederum öffentliche- Tagung des VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. findet am 10.6. 2016 von 10.00 - 15.00 Uhr im Gebäude des Architekturmodellbau Königsbrück e.V. , Am Schlosspark 19 in Königsbrück statt.

Das Thema der Tagung lautet ,,Öffentliche Stationen der Keramik und Weiterentwicklung der deutsch-polnischen Kooperationen". Verschiedene Vorträge beleuchten am Vormittag das Thema, ein Film berichtet über einen öffentlichen Glas-und Keramikbrand und am Nachmittag wird Töpfermeister Jens Frommhold durch seine Töpferwerkstatt in Königsbrück führen.

Diese Tagung ist Bestandteil und Eröffnungsveranstaltung einer Reihe von Vorhaben, welche die Zusammenarbeit zwischen polnischen und deutschen Künstlern an der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA befördern.

 

Tagungsprogramm:

10.00 Uhr   Begrüßung

Martina Brandt, Vorsitzende des VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V.,

Claudia Reichardt

 

10.15 Uhr   Vortrag 1

,,Grenzgang-Tradition und Gegenwart der Keramik in unseren Regionen"

Frank Brinkmann, Künstler und Leiter der Schaddelmühle

  

10.45 Uhr   Vortrag 2

 ,,51 Jahre Symposien Ceramic Center Bolelawice (CCB)"

 Katarzyna Zarowny ( PL ), Galerieleiterin des CCB

 

Kaffeepause

 

11.15 Uhr   Vortrag 3

,,Beispiele und Erfahrungen grenzüberschreitender Projekte in der Kulturarbeit"

 Joachim Mühle, Kulturmanager und Sekretär des Kulturraums Oberlausitz - Niederschlesien

 

11.45 Uhr   Vortrag 4

,,Zukünftige Projekte innovativer Keramik entlang der Via Regia"

Ute Hartwig-Schulz, Künstlerin und Leiterin des Künstlergutes Prösitz

 

12.15 Uhr   Zusammenfassung

Claudia Reichardt, Martina Brandt

 

12.30 Uhr   Film ,,Freibrand" zum Kunstereignis im öffentlichen Raum

Künstler. Mateusz Grobelny ( PL ) (7 min. )

 

12.40 Uhr   geführter Besuch in der Modellbauwerkstatt und der  -ausstellung des Vereins ,,Architekturmodellbau Königsbrück"

( im Hause )

 

13.00 Uhr   Mittagspause

 

14.00 Uhr   Besuch in der Töpferei Frommhold / Königsbrück

Führung mit Töpfermeister Jens Frommhold

 

ca. 15.00 Uhr   Ende der Veranstaltung

 
Moderation:   Claudia Reichardt, Kunstvermittlerin und Kuratorin Via Regia Sculptura

 

 


 

Glas - Kunst - Keramik

,,Leuchtturm von Mutzschen" - Via Regia - Projekt

des Künstlergutes Prösitz

 

Wo:  Marktplatz Mutzschen, OT von Grimma

Beginn Aufbau:  1. Juni 2016

Beginn Freibrand:  4. Juni 2016

Vorstellung:  4. Juni 2016, 15 - 18 Uhr

Ende Aufbau: 6. Juni 2016

 

Der polnische Künstler Mateusz Grobelny hat sich mit der Schaffung von Objekten, die quasi meterhohe Brandöfen aus Glas sind, einen besonderen Namen gemacht. Die beeindruckende Performance, wenn diese ,,abgebrannt" werden, konnte man bisher u.a. in England, Dänemark und in Korea erleben. Nun wird ein solches Ereignis erstmals in Deutschland stattfinden: in einem urbanen sächsischen Ort, nahe der Mulde. Der ,,Leuchtturm von Mutzschen" entsteht dort mitten auf dem Marktplatz. Somit wird der Arbeitsvorgang von Beginn an für alle sichtbar sein. Geradezu atemberaubend und ungewöhnlich ist es, dass Mateusz Grobelny einen Freibrandofen aus Glas errichtet und dessen Fertigstellung gleichsam durch dessen eigenes Abbrennen vollzieht. Besonders ist es zudem, dass während der Fertigstellung des Glaskunstobjektes im Innenraum Kunstwerke aus Keramik mitgebrannt werden. Dazu sind Künstlerkollegen aus ganz Deutschland eingeladen, die extra für diese Kunstaktion hergestellte Werke mitbringen. Der zweitägige Brennvorgang wird ein beeindruckendes Lichtereignis und ist der sichtbare Höhepunkt für die Öffentlichkeit. Während dieser Phase sind Besucher herzlich eingeladen, teilzunehmen und sich mit dem Künstler wie dem Kunstwerk schon in seiner Entstehungsphase vertraut zu machen. Denn dieses einzigartige zeitgenössische Kunstobjekt wird frei- und feststehend erhalten bleiben. Der ,,Glasturm" kennzeichnet als ,,leuchtende Landschaftsmarke" ( von innen angestrahlt ) die berühmte Via Regia im Muldental. Er ist moderne Kunst, die über Ländergrenzen hinweg in Kommunikation und als verbindendes Zeichen entstanden ist. Das Künstlergut Prösitz - Initiator und Veranstalter der Aktion - lädt herzlich ein, das Ereignis mitzuerleben. Die Gelegenheit dazu bietet sich insbesondere am 4. Juni 2016. Da stehen ab 15 Uhr der Künstler und die Projektverantwortlichen für Erläuterungen und Gespräche bereit.

 

Zum Künstler:

Mateusz Grobelny, geboren 1980, Studium der bildenden Kunst, Fachrichtung Glas und Keramik an der Kunsthochschule in Wroclaw, lebt und arbeitet in Boleslawiec ( Polen )

 

Folgende Künstler und Künstlerinnen beteiligen sich mit Keramischen Kunstwerken:

Heinke Binder, Dahlen

Sylvia Bohlen, Saalfeld

Frank Brinkmann, Grimma

Hermann Grüneberg, Halle

Aino Nebel, Köln

Ute Hartwig-Schulz, Prösitz

Carolin Wachte, Brandenburg

 

Informationen: Künstlergut Prösitz e.V., künstlergut@googlemail.com, Tel. 034385 - 51315


Personalausstellung Moritz Liebig im BOK-MCC,

Boleslawiec / Bunzlau, Polen

Moritz Liebig - Stoneware I

Moritza Liebíg - Kamionka I

 

Diese Welt ist voller Skulpturen. Man muss nur - wie Moritz Liebig - die Augen aufmachen, um ihre Qualitäten zu erkennen. Dann verwandeln sich die Einfachsten Dinge in Wesen einer fantastischen Fabelwelt. Sie werden zu modernen Hybridwesen oder mythischen Chimären, bei denen frei modellierte Formen mit Abgüssen von Puppenkörpern und anderem Spielzeug sowie mit Modulen aus der technischen Industrie verwachsen. Im keramischen Medium verbindet Liebig die disparaten Einzelelemente. Er überzieht seine Plastiken meist mit leuchtend farbigen Glasuren, die zum Teil beim Brand ins Fließen geraten und ihnen eine eigene Lebendigkeit verleihen, vergleichbar dem zerfließenden Blau und den Pfauenaugenmustern der Bunzlauer Keramik. Dabei entstehen höchst individuelle Subjekte oder Wesen, deren KJörper von wuchernden Details wimmeln, Wie in einer neuzeitlichen Wunderkammer thronen diese Preziosen auf Sockeln, in Regalen und Vitrinen, die bei Liebig selbst wiederum zu Skulpturen werden. Seine farbigen Leuchtschaumplatten, Aquarien oder Wärmeschutzfolien entstammen dem funktionalen Angebot heutiger Warenwelt. Moritz Liebig entdeckt  ihre spezifische Schönheit und setzt sie dem Glanz kostbarer Materialien entgegen.

                                                                                                             ( Dr. Holger Birkholz, Mai 2016 )

 

Fotoimpressionen der Retrospektive in Boleslawiec/ Bunzlau:


 

 

 

Ausstellung ,,Das lebendige Haus" in Collm Klinik in Oschatz

 

                             

Die Künstlerin Eleonore Kötter stellt mit ihren Linolschnitten historische Gebäude ihrer Heimat im Schwarzwald entlang der sächsischen Via Regia aus. Mit dem Thema ,,Das lebendige Haus" füllt sie von Mai bis November diesen Jahres in der Collm Klinik Oschatz in der ersten Etage den Warteraum der Röntgenabteilung vollständig aus. Die feierliche Eröffnung durch die Klinikleitung und den Torgauer Kunstverein findet am 9. Juni 2016 um 15.00 Uhr statt.


 

Verbindende Begegnungen im friedlichen Miteinander in freundschaftlicher Nachbarschaft im Herzen Europas an und auf der Via Regia sollen auch 2016 unser gemeinnütziges, ehrenamtliches Handeln und Wirken bestimmen. Der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. wünscht allen Freunden, Förderern, Partnern und Wegbegleitern alles Gute, Gesundheit, Erfolg und schöpferische Kraft für das neue Jahr!

     

,,Der Langsamste, der sein Ziel nur nicht aus den Augen verlieret, geht noch immer geschwinder, als der ohne Ziel herum irret." ( Gotthold Ephraim Lessing )


 

 

15 Jahre Architekturmodellbau in Königsbrück im Zeichen der Weimarer Klassik

und Gartenbaukunst und mit der feierlichen Einweihung des Architekturmodells

Schloss Belvedere Weimar

    

Mit der feierlichen Einweihung des neuesten Architekturmodells, des Schlosses Belvedere in Weimar, beging der Königsbrücker Via Regia Architekturmodellbau bei einem Tag der Offenen Tür sein 15jähriges Gründungsjubiläum. Mit einem informativen Vortrag über den Landschaftspark um das Weimarer Schloss rundete Valeska Schöne den Geburtstag ab. In  einem Grußwort würdigten Bürgermeister Heiko Driesnack und Altbürgermeister und Vorsitzender des FV Via Regia Architekturmodellbau Königsbrück e.V. Jürgen Loeschke das verdienstvolle Wirken des Gründungsvaters des Königsbrücker Architekturmodellbaus Egon Schöne.

       


VIA REGIA-Landesverband im anregenden Erfahrungsaustausch mit

Ehrenamtlern der Euroregion Neisse bei der 6. Fachtagung für

bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum ,,Mit- und Füreinander in

der Euroregion Neisse" in Löbau

Der Via Regia Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. folgte am 18. September 2015 der Einladung des Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. zum 6. Fachtag für bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum in das Kulturzentrum Johanniskirche Löbau. Die Tagung fand im Rahmen des 18. Sächsischen Landeserntedankfestes unter der Schirmherrschaft  der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara Klepsch statt. Der Tagung in Löbau gingen drei Engagementwerkstätten in Schmochtitz/Sachsen, Liberec/Nordböhmen und Luban/Niederschlesien voraus. In Workshops und Diskussionsrunden wurden Fragen und Probleme rund um das Ehrenamt diskutiert und erörtert. Vertreter von Vereinen, Verbänden, Kommunen und Initiativen aus der Euroregion Neisse stellten ihre Arbeit und ihr Wirken vor und kamen miteinander über ihr ehrenamtliches Engagement zur gedeihlichen nachbarschaftlichen Entwicklung der Euroregion Neisse in Deutschland, Polen und Tschechien ins Gespräch.

                                                                                                               


 

Gemeinsames Arbeitstreffen der Vorstände des VIA REGIA Begegnungsraum LV

Sachsen e.V. und des Meetingpoint Music Messiaen e.V. im Europäischen

Bildungs-und Informationszentrum in Zgorzelec

Zu einer Außerordentlichen Sitzung fand sich der Vorstand des Via Regia Begegnungsraum LV Sachsen e.V. am 9. September 2015 im Europäischen Bildungs- und Informationszentrum Meetingpoint Music Messiaen in Zgorzelec zusammen. In einer informationsreichen Führung führte uns Herr Joel Bonenberger vom Förderverein Meetingpoint Messiaen e.V. durch die Ausstellung und das Aussengelände des ehemaligen Kriegsgefangenlagers Stalag VIII A, in dem der französische Komponist Oliver Messiaen sein weltbekanntes ,,Quartett auf das Ende der Zeit" schuf, das hier am 15. Januar 1941 seine Uraufführung fand. In einem anregenden Kooperationsgespräch wurde im Anschluss mit dem Vorstandsvorsitzenden des Meetingpoint Music Messiaen e.V., Herrn Frank Seibel sowie Herrn Rolf Karbaum über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zur sinnvollen kulturellen Entwicklung der Europäischen Kulturroute Via Regia in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec unter Einbindung des Europäischen  Zentrums für Bildung und Kultur Meetingpoint Music Messiaen in Zgorzelec beraten.

       


 

Deutsch-Polnischer-Künstleraustausch an der VIA REGIA nimmt Gestalt an,

Internationales Keramikkunstzentrum Boleslawiec/Bunzlau präsentiert

Keramikausstellung im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau

Der massgeblich von der Projektinitiative Via Regia Sculptura in Kooperation mit dem Via Regia Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. initierte Künstleraustausch an der Via Regia mit dem polnischen Partner, dem Internationalen Keramikkunstzentrum in Boleslawiec/Bunzlau konnte mit einer eindrucksvollen internationalen Keramikkunstretrospektive dank der Unterstützung des Christlich Sozialen Bildungswerk Miltitz e.V. im Kloster Sankt Marienstern in Panschwitz-Kuckau präsentiert werden. Zur Vernissage während des Kräuterfestes waren Vertreter vom Internationalen Keramikzentrum aus Boleslawiec/Bunzlau ebenso zugegen, wie die Bundestagsabgeordnete Maria Michalk.

 


Oberlausitztag 2015 in Görlitz/Zgorzelec mit gemeinsamen Vorschlag von VIA

REGIA Landesverband und Bürgerforum Oberlausitz zur Umbenennung der

Altstadtbrücke in "Via Regia-Altstadtbrücke"

Der Oberlausitztag 2015 wurde dank des Engagements des deutsch-polnischen Bürgerforums Oberlausitz unter Federführung von Gerd Münzberg in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec feierlich auf und um die Altstadtbrücke begangen. Der Via Regia Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. unterstützt dabei die gemeinsame Initiative, die Altstadtbrücke aufzuwerten und künftig in Erweiterung des Namens VIA REGIA Altstadtbrücke zu benennen. Mit Böllerschüssen der Görlitzer Schützengesellschaft und dem Hissen der Oberlausitzfahne an der Altstadtbrücke sowie den Begrüßungsworten der diesjährigen Schirmherrin des Oberlausitztages Prinzessin Dr. Theophana von Sachsen, Herzogin zu Sachsen wurde der Oberlausitztag feierlich eröffnet. In polnischer Sprache stimmten erstmalig das Ensemble ,,Oberlausitzer Blaue Westen" aus Zgorzelec das Oberlausitzlied in polnischer Sprache an. Auch das Orchester des Kraftwerkes Turow unterhielt mit bekannten Big Band-Klängen auf der Altstadtbrücke. Ein gemeinsames Mittagessen fand im Anschluss im Restaurant Piwnica Staromiejska statt. Der Einladung zum Oberlausitztag folgten neben dem Bundestagsabgeordneten Herrn Thomas Jurk und Landtagsabgeordneten Herrn Mirko Schulze auch Görlitz Kulturbürgermeister Dr. Wieler, der Präsident der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen, Herr Wolfgang Hohwald sowie Pani Sokolowska i.V. Burmistrz Zgorzelec und Pani Malgorzata Dziecielska, i.V. Gmina Zgorzelec. Im weiteren Tagesverlauf nahmen wir an einer Führung durch den Historischen Büchersaal der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften mit dem Museumsleiter Herrn Wenzel teil und besuchten schließlich noch die Oberlausitzer Gedenkhalle Dom Kultury in Zgorzelec.


Königsbrücker VIA REGIA-Architekturmodellbauer den Originalen in Polen auf der Spur

Zwei Tage entlang der VIA REGIA in Schlesien

 

von Jürgen Loeschke

                                   

 

Lange geplant und nun endlich am 24./25. Juni verwirklicht ging es auf die Fahrt gen Osten. Dieter Boyrich, Jürgen Kleefeldt und Jürgen Loeschke vom Modellbau-Beirat unternahmen die insgesamt ca. 600 km lange Reise, um die originalen Bauten unserer schlesischen Architekturmodelle in Augenschein zu nehmen und dabei auch die deutsche Historie zwischen Görlitz und Schmiedeberg/Kowary aus polnischer Sicht vermittelt zu bekommen.

Der Weg führte uns nach Luban/Lauban, der östlichsten Stadt der Oberlausitz, zum Brüderturm, eines unserer Architekturmodelle. weiter ging es nach Gryfow/Greifenberg mit seinem Rathaus, das einen der ersten schlesischen aus Stahlbeton gefertigten Türme besitzt.

Das nächste Ziel war Kowary/Schmiedeberg, wo uns der Chef des wunderbaren Modellparks, Marian Piasecki schon erwartete. Er hatte mit seinem Unternehmergeist im Jahre 2003 diesen Modellpark mit historischen Gebäuden Niederschlesiens samt dem Hirschberger Tal eröffnet. Es wurde eine Erfolgsgeschichte. Über 50 Modelle im Maßstab 1:25 mit z.T. großen Ausmaßen werden in einer Halle, die auch ein Cafe beherbergt, und in einer sehr schön gestalteten Parkanlage präsentiert. Die Modelle stehen unseren Modellen in ihrer Filigranität in nichts nach. Die Freianlage ist auch bergig modelliert u.a. mit der Schneekoppe. Auch das Görlitzer Rathaus ist zu sehen,sowie das Bad Muskauer Schloss von Fürst Pückler, eine beeindruckende Anlage. M. Piasecki nahm sich Zeit, um uns durch sein Reich mit 60 Mitarbeitern zu führen. um Familien mit Kindern ,,anzulocken", ist eine große Fläche mit Kinderattraktionen neu gestaltet worden. Außerdem gibt es neuerdings einen weiteren Modellpark bei Kolberg mit Leuchttürmen entlang der Ostseeküste. Wir werden weiter Verbindung halten.

                                         

Nach dem Genuss von Kaffee und Quarktorte ging es Weiter nach Karpacz/Krummhübel, um uns die Kirche Wang in herrlicher Riesengebirgskulisse mit der Schneekoppe im Hintergrund anzusehen. Der gesamte Ort machte einen gepflegten Eindruck und an Touristen mangelte es nicht. An einer Käsespezialität, die an einem Stand angeboten wurde, ,,kamen auch wir nicht vorbei!".

Nun ging es in Richtung Lomnica/Lomnitz mit seinem Schlosshotel, welches von den Alteigentümern, der Familie von Küster, vor dem Verfall nach 1990 gerettet worden ist. Das Unterfangen verlief nicht ohne Schwierigkeiten, aber in der Not gab es viele Helfer, sodass der heutige Zustand als kleines Wunder bezeichnet wird. Fast alle Gäste waren Deutsche, die z.T. auf den Spuren ihrer Familien wandelten. Nach dem wohlschmeckenden Abendessen ( die Polen sind hervorragende Köche ) erforschten wir mit J. Kleefeldt als ,,Erfahrungsträger" das nähere Umfeld und standen plötzlich vor dem komplett sanierten Palac Wojanow/Schildau, ein 400 Jahre altes Schloss mit Gutsanlage samt Parkanlage, welches u.a. als Hotel und Konferenzzentrum in der Nähe von Jelena Gora/Hirschberg genutzt wird.

Nach einem gesunden Schlaf in historisch eingerichteten Hotelzimmern genossen wir ein unglaublich reichhaltiges Frühstücksbuffet und konnten so gestärkt den zweiten Teil unserer Reise antreten, der uns zuerst nach Krzyzowa/Kreisau führte. Diese inzwischen sanierte Gutsanlage, einst im Jahr 1867 von der Familie des Generals von Moltke erworben, ging in die Geschichte des Widerstandes gegen Hitler ein, die leider für 8 Widerständler ( u.a. Graf Helmuth James v. Moltke ) tragisch mit ihrer Ermordung endete. J. Kleefeldt hatte uns beim Leiter der Gedenkstätte, Herrn Kretschmann, angemeldet. Er informierte uns umfassend über die Geschichte, aber auch über die mühsame Rettung des beeindrückenden Areals mit herrenhaus ( Schloss Kreisau ) und den übrigen im Geviert um eine riesige ,,Spielwiese" angeordneten weiteren Gutsgebäuden mit Übernachtungsmöglichkeiten, großem Speisesaal, Turnhalle, aber auch einem Hotelgebäude, Gaststätte und Infozentrum. Die Sanierung war eine komplizierte finanzielle Aufgabe, in die letztlich nach 1990 auch deutsches Geld mit eingeflossen ist. Die Gesamtanlage wird als europäisches Jugendbegegnungszentrum genutzt, was man an dem ,,jugendlichen Gewimmel" erkennen konnte. Eine Übernachtung kostet für die Jugendlichen  bei Vollverpflegung max. 30€. Weiterhin führte uns Herr Kretschmann zum Berghaus, in dem die Familie v. Moltke seit 1928 wohnte. Hier erhält man fundierte Informationen über den ,,Kreisauer Kreis" mit Porträtfotos all derer, die unmittelbar oder mittelbar beteiligt waren. Es sind mutige Männer gewesen in einer brutalen Zeit und manches Familienmitglied litt unter Sippenhaft. Uns kamen viele Einzelheiten zu Gehör, die wir erst noch ,,sortieren" müssen, so auch über den ersten Bundestagspräsidenten Eugen Gerstenmeier, der ,,nur" zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, ebenso wie der erste Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Theodor Steltzer. Weit über zwei Stunden fesselte uns die Historie.

                                                        

Dann stehen wir vor der Schweidnitzer Friedenskirche mit einer künstlerisch reichen Innengestaltung, wie man sie sonst nur in katholischen Kirchen vorfindet. 7500 Gläubige können den Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen beiwohnen, davon 3000 auf Sitzplätzen auch über 3 Emporen verteilt. Der Glockenturm wurde später ( 1708 ) in 50 Meter Entfernung gebaut. Die UNESCO hat beide  Friedenskirchen, auch die in Jawor/Jauer im Dezember 2001 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Kirche ist umgeben von einer Friedensanlage mit Gräbern einst deutscher Bewohner von Schweidnitz, die leider keiner Pflege mehr unterliegen. Die Geschichte der Kirchen füllt einen Extraartikel.

Unsere letzte Station war Jawor/Jauer mit seiner Friedenskirche, die trotz Hinweisschildern schwer zu finden war, sodass wir im letzten Moment 17 Uhr noch die Aufsichtsdame beim Verschließen der Kirche ,,erwischten" und sie so freundlich war, uns noch einzulassen und sogar nochmals die Beleuchtung einzuschalten, da das Kircheninnere relativ dunkel war. Diese Kirche ist nicht so reich geschmückt, dafür hat sie eine imposante Raumhöhe mit 4 Emporen und bietet 6000 Menschen Platz. Man steht ehrfürchtig vor der Leistung der damaligen Erbauer, die nur Holz, Lehm und Stroh als Baumaterialien verwenden durften.

Mit Dank verabschiedeten wir uns und begaben uns auf den Heimweg.  Aus Zeitmangel mussten wir den Besuch von Bunzlau auf später einmal verschieben. Herzlichen Dank an J. Kleefeldt für die Vorbereitung dieser wunderbar interessanten und informativen zwei Tage entlang der VIA REGIA. Man kann nur jedem empfehlen, dieses Fleckchen Erde zu besuchen.

 


Bürgerforum Oberlausitz lädt zum SPOTKANIE - TREFFEN am Oberlausitztag am 21. 08. 2015 in die VIA REGIA - Europastadt Görlitz / Zgorzelec ein


 

Freiluftgalerie Friedhof Leipzig-Plagwitz - ein neuer Kunstort an der VIA REGIA

Neun GEDOK Künstlerinnen treffen sich vom 6. bis 11. Juli 2015 zu einem Freiluftsymposium auf dem Friedhof Leipzig-Plagwitz, um zum Thema "Leben und Tod" neun Platten ( 140 mal 300 ) für eine Freiluftgalerie zu gestalten. Die so entstehenden Bilder werden zu einer Freiluftgalerie zusammengefügt , die am 5. September 2015 an der Friedhofsmauer zur Alten Salzstraße unter Beisein der Vorsitzenden des VIA REGIA Begegnungsraumes Landesverband Sachsen e.V. feierlich eröffnet wird.

Geplant ist die Fortführung des Projektes 2016. Die Bilderplatten von 2015 erhalten dann einen Platz auf dem Friedhof Leipzig-Plagwitz und sind öffentlich zugänglich. Angestrebt wird, dass die Freiluftgalerie als "Kunst im öffentlichen Raum" Bestandteil der Via Regia Sculptura wird.

Freilichtsymposium 2015 von Montag, 06.07. bis Samstag, 11.07. 2015

Teilnehmende Künstlerinnen der GEDOK Gruppe Leipzig / Sachsen e.V.:

Dagmar Zehnel (Projektleitung 2015 )

Angelika Dietzel

Katja Enders

Kerstin Globig

Gisela Kohl-Eppelt

Ursula Nollau

Kerstin Pfefferkorn

Ute Harteig-Schulz

Constanze Zorn

Brunhild Fischer / Musik


VIA REGIA-Künstler-Begegnungen im Künstlergut Prösitz im Juli und August 2015          

Offener Salon im Künstlergut am 05.07. 2015 um 15 Uhr

,,Installationen" von Elisabeth Stumpf, Braunschweig

In Elisabeth Stumpfs bildhauerischen Arbeiten liegt der Fokus auf dem Mystisch-Zeremoniellen. Ihre Installationen  gehen zwar vom Landschaftsbegriff aus, die gebürtige Münchnerin erweitert  diesen jedoch. Ihre bühnenartigen Szenen finden oft in einem Zwischenbereich statt, der die Realität und die Vorstellung einer von Geistern bevölkerten Welt miteinander verbindet. Wie in ihren zerklüfteten Felslandschaften entstehen Lücken, die den Betrachter bewusst im Unklaren lassen.

Offener Salon im Künstlergut am 02.08. 2015 um 15 Uhr

,,Zur Betrachtung der Dinge" von Rosanna Schumacher, München

Seit Rosanna Schumacher angefangen hat, Kunst zu machen, arbeitet sie oft mit gefundenen Materialien, die sie entweder als Readymade zeigt oder bemalt, verbiegt oder in einem völlig fremden Zusammenhang benutzt. Meist interessieren sie Dinge, die ihre ursprüngliche Aufgabe schon erfüllt haben und tatsächlich eigentlich Müll sind, z.B. Papp- oder Styroporverpackungen oder auch Packpapier, Röntgenbilder, bnenutzte Servietten und Schminktücher. Darüber hinaus ist sie beschäftigt mit Fragen zu ihrer Position in der (Kunst)Welt. Wo steht sie, wo die anderen? Wie kann sie aus ihrer derzeitigen Lage heraus am Geschehen teilnehmen. wie ,,ins Gespräch" kommen?

Offener Salon im Künstlergut am 09.08.2015 um 15 Uhr

,,Zur Vielfalt des Druckens". Franziska Nast, Hamburg

Franziska Nast nutzt u.a. Strategien der Printgestaltung und Tätowierung. Ihre häufig sehr großformatigen Druckarbeiten zeigen z.B. Motive des Fernwehs, der Schifffahrt-vielfach aus popkulturellen Zusammenhängen. Nicht selten durchlaufen diese auch in Nasts Arbeit verschiedene Kopier- und Recycling-Prozesse.

Offener Salon im Künstlergut am 15.08.2015 um 15 Uhr

,,Erinnerung, Körper und Natur" von Sybille Hotz, Berlin

Sybille Hotz spricht über ihre temporäre textile Interventionen in der Natur. Textiles Material prägt ihr Werk - in sinnlich erfahrbaren, raumspezifischen textilen Installationen werden Skulpturen und gestickte Zeichnungen vereint.

Das  Künstlergut Prösitz ist anerkannt als  VIA REGIA Begegnungsort und Mitglied im Landesverband Künstlerhäuser Sachsen e.V. und im Internationalen Forum Sculpture Network


 

VIA REGIA als Kulturroute des Europarates für weitere drei Jahre ausgezeichnet und zertifiziert

Der EPA-Kulturrouten-Ausschuss ( Enlarged Partial Agreement on Cultural Routes ) hat die Auszeichnung ,,VIA REGIA-Kulturroute des Europarates" für weitere drei Jahre bestätigt in Übereinstimmung mit den Auszeichnungskriterien, die in Resolution CM/Res(2013)67 aufgeführt sind. Die nächste Evaluierung der Route findet in drei Jahren statt. Der Turnus wird um ein Jahr verlängert als ursprünglich vorgesehen - entsprechend einer Anfrage der Kulturstraßen-Arbeitsgruppe um Verlängerung der Evaluierungsperiode, die dem Ausschuss am 28./29. April zur Bestätigung vorgelegt wurde.


 

Weiterer Schritt bei der Ausschilderung der VIA REGIA vollzogen

In Markersdorf ist kürzlich die Ausschilderung der VIA REGIA als Kulturroute des Europarates erfolgt. Zudem ist die Ausschilderung von Wasserkretscham bis Görlitz gesichert.

 



 

 

Theaterstück ,,KÄTHE ODER DER PREIS DER FREIHEIT'' über Katharina von Bora am 18. und 19.10.2014 in der Lukaskirche Dresden

                               

Katharina von Bora wird als Sechsjährige nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1505 ins Kloster Brehna gebracht. Mit 16 Jahren erfolgt im Kloster Marienthron ihre Weihe zur Nonne.

Ihr wechselvolles Leben und ihr Einfluss auf die Ereignisse der Reformation werden in einem Theaterstück von William Graffam erzählt. Vom Autor sorgfältig recherchiert und in aussagekräftige Bilder umgesetzt, geht das Stück dem Gedanken nach, welchen Beitrag ,,mein Herr Käthe", wie später Martin Luther respekt-und liebevoll seine Ehefrau nannte, Katharina von Bora in der Reformation tatsächlich geleistet hat.

Thekila, die Theatergruppe der Kirchgemeinde Lauenburg, von Pastor Philip Graffam ( Sohn des Autors ) geleitet, bringt dieses Stück auf die Bühne. Musikalisch wird die Aufführung von Organistin Friedericke Wendel begleitet.

Die Aufführungen finden am Sonnabend, den 18.10.2014, um 19.00 Uhr und am Sonntag, den 19.10.2014, um 15.00 Uhr in der Lukaskirche Dresden, Lukasplatz, 01069 Dresden ( erreichbar mit Straßenbahn 3 oder 8 bis Haltestelle Reichenbachstraße oder mit Bus 61 oder 66 bis Haltestelle Technische Universität ) statt.

Eintrittskarten gibt es zu 10 € und ermäßigt 6 € ( Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte ) vor Ort.

Einlass und Kartenverkauf erfolgt ab eine Stunde vor Beginn.

Kartenreservierungen sind auch telefonisch möglich unter der Rufnummer: 0351 - 47 69 80


 

Vortrag "Mit dem Fahrrad entlang der Via Regia'' am Freitag, den 10. Oktober 2014, um 19.00 Uhr im Schloss Königshain

Michael Winter fuhr die einstige "Königsstraße" Via Regia von Görlitz nach L'viv mit dem Fahrrad ab. Die alte Handelsstraße war 2011 namensgebend für die Sächsische Landesausstellung in Görlitz. Seine Erinnerungen an diese ungewöhnliche Reise präsentiert der leidenschaftliche Radfahrer am Donnerstag, 10. Oktober 2014 ab 19.00 Uhr im Neuen Schloss in 02829 Königshain, Dorfstraße 29.

"Fahrradfahren durch Polen ist nach wie vor eine Wundertüte. Zum einen entstehen in Großstädten wie Wroclaw attraktive Radverkehrsnetze, und zum anderen gibt es in den ländlichen Regionen schöne, wenig befahrene Nebenstraßen und Feld-, Wald- und Wiesenwege, die als lokale Radrouten markiert sind", beschreibt Winter die Erfahrungen seiner vielen Ausflüge ins Nachbarland.

Eintritt: 2,00 EUR

Bei dieser Gelegenheit kann auch die Ausstellung "Kopfkanon" der Bildhauerin Katrin Jähne und der Grafikerin Karin Heyne in der Galerie des Schlosses besichtigt werden. Die Ausstellung wurde bis 26.10.2014 verlängert.


 

1. Tag der Oberlausitz am 21. August 2014 förderte deutsch-polnische Begegnungen beim Bürgerfest in Lagow/Polen

 

Der Initiative und dem Engagement des Kuratoriums Einige Oberlausitz e.V. und dem Bürgerforum Oberlausitz ist es zu danken, dass am 21. August 2014 am Gründungstag des Oberlausitzer Sechstädtebundes ein deutsch-polnisches Bürgerfest im Schloss Lagow/Polen gefeiert werden konnte. Ein kurzweiliges Kulturprogramm sorgte für gute Unterhaltung und auf dem Schlosshof wurde Kulinarisches der polnischen Küche angeboten. Führende Vertreter der Landes-, Lokal- und Kommunalpolitik waren zugegen. Die mit viel Liebe gefertigten Oberlausitz-Trachten, Kostüme und T-Shirts waren nicht nur ausgestellt, sie konnten auch gekauft werden. Im Schlosshof präsentierten sich auch die Motorsportfreunde vom MSC Oberlausitzer Dreieck. Der Historische Kaiserzug aus Zittau/Oybin traf im Palac Lagow auf die Folkloregruppe "Blaue Westen" aus Lagow. Aus Bogatynia kam das Ensemble ROZMARYN.

Bei strahlendem Sonnenschein musizierten auf dem Schlosshof die Musiker der Big Band des Kraftwerkes Turow. Abschließend begeisterten die Cheerleaders vom polnischen Basketballmeister PGE TUROW Zgorzelec mit erfrischenden Tanzeinlagen vor und nach der Präsentation der polnischen Basketballmeistermannschaft.

Ein kostenloser Bus-Shuttle des ZVON brachte die Oberlausitzfreunde von Bautzen über Löbau und Görlitz nach Lagow und zurück. Dieses deutsch-polnische Bürgerfest lieferte ein gutes Beispiel dafür, wie deutsch-polnische Verständigung und Zusammenarbeit an der Europäischen Kulturstrasse VIA REGIA länderübergreifend Gestalt annehmen kann.

                                                                                                                                                                                                                       Jens Leopold


 

 

Zukunftswerkstatt VIA REGIA verhandelte gemeinsame Handlungsstrategien der Netzwerkpartner aus Sachsen, Thüringen, Hessen und Polen zur weiteren Entwicklung der Europäischen Kulturstraße

Im Rahmen der Europawoche 2014 luden der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. gemeinsam mit dem Christlich Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. am 9. Mai 2014 zur Zukunftswerkstatt VIA REGIA in das Schloss Königshain ein. Anliegen der Tagung war es, gemeinsame Handlungsstrategien mit den VIA REGIA-Netzwerkpartnern aus Sachsen, Thüringen, Hessen und Polen zu finden, um die Europäische Kulturstraße VIA REGIA ganzheitlich als Begegnungsraum und touristisch-/kulturelle Marke sinnvoll weiterzuentwickeln. Im Eröffnungsvortrag wies Ulf Grossmann, Ehrenpräsident der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen auf die Notwendigkeit persönlicher Begegnungen „auf Augenhöhe“ insbesondere mit polnischen Partnern hin, um Vertrauen zu gewinnen und Neugier zu wecken für einen kulturellen Austausch. Ein gutes Beispiel dafür ist die Grundsteinlegung für das Zentrum der Begegnung zwischen Deutschen und Polen in Zgorzelec und das länderübergreifende Wirken der Künstlerinitiative Meetingpoint Messiaen. Zur Europäischen Verständigung tragen auch deutsch-/ polnische Sprachkurse in Grundschulen, Gymnasien und dank einer Privatinitiative in Görlitz/Zgorzelec bei. Dennoch ist das Interesse auf deutscher Seite noch nicht so stark ausgeprägt, die Sprache des polnischen Nachbarn zu erlernen und auch an sächsischen Schulen ist die Zusammenarbeit mit Polen noch entwicklungsfähig(er). Kultur muss wahrgenommen werden, indem die Menschen motiviert werden, sich auf den Weg zu machen, brachte Karline Fischer vom Europäischen Kultur- und Informationszentrum VIA REGIA in Thüringen zum Ausdruck. So sei die Anerkennung der Europäischen Kulturstraßen in Deutschland durch den Bund und die Länder ein entscheidendes richtungsweisendes Signal. Das Kulturabkommen wurde möglich aufgrund einer Neuevaluierung auf europäischer Ebene, die das Kulturstraßenbüro in Luxemburg stärker an die Europäische Kommission in Brüssel anbindet. Die versammelten VIA REGIA-Netzwerkpartner stimmten überein, dass eine stärkere Unterstützung auf politischer Ebene die Arbeit zur Entwicklung der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA verbessern könnte. Von anfangs (2005) fünf Netzwerkbeteiligten ist das VIA REGIA-Netzwerk inzwischen auf 180 Mitglieder angewachsen. Während die VIA REGIA in Thüringen als Kulturstraße schon in das Städtemarketing eingebunden ist und über Themenreihen touristisch transportiert wird, ist sie in Hessen auf landespolitischer Ebene nicht etabliert. Hier ist es dem Wirken von Vereinen und dem Bürgerengagement zu danken, dass die regionale Identität gestärkt wird, indem Projekte in die Tat umgesetzt werden, die die Orte entlang der VIA REGIA in einen europäischen Kontext rücken. Alexander Sust von der Planungsinitiative VIA REGIA Hessen führte als Beispiele die Europa-/Brücke der Einheit über die Werra in Vacha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, den ehemaligen Militärspähposten Point Alpha als Denkmal des Kalten Krieges sowie die Frankfurter Gaststätte „Luftikus“ und einen Einkaufsmarkt in Rasdorf an, die als VIA REGIA-Treffpunkte fungieren. Die Regionalparkroute „Hohe Straße“ führt Rad-und Wandertouristen „von der Stadt hinaus ins Land“ und macht die VIA REGIA durch Landschaftsskulpturen, wie „Barcode“, die auf die historische Bedeutung des Weges als transeuropäische Handelsroute hinweisen, erlebbar. Einen umfassenden Überblick über die VIA REGIA-Entwicklungsarbeit in Polen lieferte Emil Mendyk, Vertreter der Freunde der Jakobswege in Polen. Er verwies auf eine seit Jahren bewährte kooperative Zusammenarbeit zwischen dem Verein POGRANICZE in Luban und dem Christlich Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. in Miltitz. Gemeinsam wurden deutsch-/polnische Schulpartnerschaften initiiert und Touristikangebote entwickelt. Geführte Pilgerwanderungen, Ausschilderungen und Markierungen machen so die VIA REGIA nicht allein für Pilger nutzbar. Mit der Kulturhauptstadt Wroclaw/Breslau 2016 könnte die VIA REGIA einen Bedeutungs-und Wahrnehmungsschub erfahren, so wie die VIA REGIA-Begegnungsorte. Martina Brandt, die engagierte Vorsitzende des VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V., die sich auch maßgeblich um die Ausrichtung und Organisation der Tagung verdient gemacht hat, stellte diese Orte als Leitbild des Wirkens des sächsischen VIA REGIA Landesverbandes vor. In diesem Jahr ist Königshain hinzugekommen, ein Ort, indem sich auf verschiedene Weise Europäische Geschichte widerspiegelt. Der Naturforscher, Maler und Numismatiker Carl Adolph Gottlob von Schachmann prägte diesen Ort. Seine frühe Bildung erfuhr Schachmann unter Aufsicht des Grafen von Zinzendorf, Mitglied der Herrnhuter Brüdergemeine. Er studierte u.a. in Leipzig und Erfurt, reiste durch Europa, sprach mehrere Sprachen akzentfrei und war Mitbegründer der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Verdient machte er sich auch, als er als Gutsbesitzer die Leibeigenschaft abschaffte. Ein Soldatenfriedhof kündet von schweren Kämpfen mit hohen Verlusten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, wo Königshain inmitten der Hauptkampflinie lag. Heute gehen von diesem Ort inmitten eines friedlich vereinten Europas positive Impulse der Verständigung zur Belebung einer Kulturstraße aus, die Begegnungen in einem breiten Raum des Austausches der Kulturen lebendig macht. Die VIA REGIA als Gemeinschaftsaufgabe nimmt Gestalt an.
Text: Jens Leopold

Protokoll


 

In sich kringelnde Zeit

Augenblickskompositionen für zwei Stimmen, Piano, Hang und dem ungarischen Künstler Bálint Bori

Einladung


 

KÜNSTLERINNENGUT PRÖSITZ

20 Jahre Stipendien auf dem Künstlergut Prösitz

Einladung


 

Zukunftswerkstatt VIA REGIA verhandelte gemeinsame Handlungsstrategien der Netzwerkpartner aus Sachsen, Thüringen, Hessen und Polen zur weiteren Entwicklung der Europäischen Kulturstraße     

Im Rahmen der Europawoche 2014 luden der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. gemeinsam mit dem Christlich Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. am 9. Mai 2014 zur Zukunftswerkstatt VIA REGIA in das Schloss Königshain ein. Anliegen der Tagung war es, gemeinsame Handlungsstrategien mit den Netzwerkpartnern aus Sachsen, Thüringen, Hessen und Polen zu finden, um die Europäische Kulturstraße VIA REGIA ganzheitlich als Begegnungsraum und touristisch-/kulturelle Marke sinnvoll weiterzuentwickeln.

           

Im Eröffnungsvortrag wies Ulf Grossmann, Ehrenpräsident der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, auf die Notwendigkeit persönlicher Begegnungen "auf Augenhöhe" insbesondere mit polnischen Partnern hin. Dabei gilt es Vertrauen zu gewinnen und Neugier zu wecken für einen fruchtbaren kulturellen Austausch. Ein gutes Beispiel dafür sei die Grundsteinlegung für das Zentrum der Begegnung zwischen Deutschen und Polen in Zgorzelec und das länderübergreifende Wirken der Künstlerinitiative MEETINGPOINT MESSIAEN. Zur Europäischen Verständigung tragen auch deutsch-/polnische Sprachkurse in Grundschulen, Gymnasien und dank einer Privatinitiative in Görlitz/Zgorzelec bei. Dennoch sei das Interesse auf deutscher Seite noch nicht so stark ausgeprägt, die Sprache des polnischen Nachbarn zu erlernen. Auch an sächsischen Schulen ist die Zusammenarbeit mit Polen noch entwicklungsfähig(er).

       

Kultur muss wahrgenommen werden, indem Menschen motiviert werden, sich auf den Weg zu machen, brachte Karline Fischer vom Europäischen Kultur- und Informationszentrum VIA REGIA in Thüringen zum Ausdruck. So sei die Anerkennung der Europäischen Kulturstraßen in Deutschland durch den Bund und die Länder ein entscheidendes richtungsweisendes Signal. Das Kulturabkommen wurde aufgrund einer Neuevalierung auf europäischer Ebene möglich, die das Kulturstraßenbüro in Luxemburg stärker an die Europäische Kommission in Brüssel anbindet. Die versammelten VIA REGIA-Netzwerkpartner stimmten darüber überein, dass eine stärkere Unterstützung auf politischer Ebene die Arbeit zur Entwicklung der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA verbessern könnte. Von anfangs ( 2005 ) fünf Netzwerkbeteiligten ist das VIA REGIA-Netzwerk inzwischen auf 180 Mitglieder angewachsen. Während die VIA REGIA in Thüringen als Kulturstraße in das Städtemarketing eingebunden ist und über Themenreihen touristisch transportiert wird, sei sie in Hessen auf landespolitischer Ebene nicht etabliert.

          

In Hessen ist es dem Wirken von Vereinen und Bürgerengagement zu danken, dass die regionale Identität gestärkt wird durch die Umsetzung von Projekten, die die Orte entlang der VIA REGIA in einen europäischen Kontext rücken. Alexander Sust von der Planungsinitiative VIA REGIA Hessen führte die Europa-/Brücke der Einheit über die Werra in Vacha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, den ehemaligen Militärspähposten POINT ALPHA als Denkmal des Kalten Krieges, die Frankfurter Gaststätte "Luftikus" sowie einen Einkaufsmarkt in Rasdorf an, die als VIA REGIA-Treffpunke dienen. Hinzu kommt auch die Regionalparkroute "Hohe Straße", die Rad- und Wandertouristen "von der Stadt hinaus ins Land" führt. Diese macht die VIA REGIA anhand von Landschaftsskulpturen erlebbar(er). Eine davon ist "Barcode", die auf die historische Bedeutung des Weges als transeuropäische Handelstraße hinweist.

       

Einen umfassenden Überblick über die VIA REGIA-Entwicklungsarbeit in Polen lieferte Emil Mendyk, Vertreter der Freunde der Jakobswege in Polen. Er verwies auf eine seit Jahren bewährte kooperative Zusammenarbeit zwischen dem Verein POGRANICZE in Luban/Lauban und dem Christlich Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. in Miltitz. Gemeinsam wurden deutsch-/polnische Schulpartnerschaften initiiert und Touristikangebote entwickelt. Geführte Pilgeretappen, Ausschilderungen und Markierungen machen so die VIA REGIA nicht allein für Pilger nutzbar. Mit der Kulturhauptstadt Wroclaw/Breslau 2016 könnte die VIA REGIA  einen Bedeutungs- und Wahrnehmungsschub erfahren, so wie die VIA REGIA-Begegnungsorte über Sachsen hinaus.

 

       

Martina Brandt, die engagierte Vorsitzende des VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V., die sich auch maßgeblich um die Ausrichtung und Organisation der Tagung verdient gemacht hat, stellte die VIA REGIA - Begegnungsorte als Leitbild des Wirkens des sächsischen VIA REGIA Landesverbandes vor. In diesem Jahr ist Königshain hinzugekommen, ein Ort, indem sich auf verschiedene Weise Europäische Geschichte widerspiegelt. Der Naturforscher, Maler und Numismatiker Carl Adolph Gottlob von Schachmann prägte diesen Ort. Seine frühe Bildung erfuhr Schachmann unter Aufsicht des Grafen von Zinzendorf, Mitglied der Herrnhuter Brüdergemeine. Er studierte u.a. in Leipzig und Erfurt, reiste durch Europa, sprach mehrere Sprachen akzentfrei und war Mitbegründer der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Verdient machte er sich zudem, als er als Gutsbesitzer die Leibeigenschaft abschaffte.

      

In Königshain kündet ein Soldatenfriedhof von schweren Kämpfen mit hohen Verlusten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, als der Ort inmitten der Hauptkampf- und Gefechtslinie lag. Heute gehen von diesem Ort inmitten eines friedlich vereinten Europas positive Impulse der Verständigung zur Belebung einer Kulturstraße aus, die Begegnungen in einem breiten Raum des Austausches der Kulturen lebendig macht.Die VIA REGIA als Gemeinschaftsaufgabe nimmt Gestalt an.

                                                                                                                                                Jens Leopold

                                                                                                                                                        

                                                                                                                                                  

                                                                                                       

                                                                                                                       


 

 

Begegnungen auf der VIA REGIA in der Europawoche 2014

   

Der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen und das Christlich Soziale Bildungswerk Sachsen e.v. laden am 09. Mai 2014 im Rahmen der Europawoche zu einer Tagung in das Schloss Königshain, Dorfstraße 26 in 02829 Königshain von 10.00 - 16.00 Uhr zum Thema VIA REGIA Kulturstraße des Europarates - Netzwerk für europäische Partner und Zusammenarbeit ein.

Die alte Handels- und Kulturstraße VIA REGIA beschäftigt die Menschen in ihrem täglichen Leben seit dem frühen Mittelalter. Wie können wir dieses Potential in unserer Zeit nutzen, welche Wege und Möglichkeiten ergeben sich in Tourismus, Kultur und ländlicher Entwicklung bei der Gestaltung dieses europäischen Themas für die Zukunft?

Wir laden Interessenten aus Deutschland und Polen herzlich ein, um gemeinsam mit uns die Europäische Kulturstraße VIA REGIA zu entwickeln. Das Christlich Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. und den VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. verbindet eine über Jahre bewährte gemeinsame Projektarbeit.

Ziel dieser Tagung ist es, die Europawoche zu nutzen, bestehende Kontakte der VIA REGIA-Begegnungsorte und -Kontaktzentren in Deutschland und Polen zu vertiefen, Ideen und Projekte anzuregen und dabei neue Wege abzustimmen.                                                                                                                                                                                              Vereine, wie die Sächsischen Künstlerhäuser e.V., der VIA REGIA Architekturmodellbau Königsbrück, der Verein Pogranicze CSB aus Polen werden neben anderen die Möglichkeit haben, Projekte zu präsentieren, die dem Gedanken der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA entsprechend, einen europäisch verbindenden und völkerverständigenden Charakter haben.

Anliegen der Akteure ist es, Initiativen, wie zum Beispiel das Projekt Via Regia sculptura weiter zu entwickeln und Synergien zu schaffen, welche den Kulturraum VIA REGIA nachhaltig zu einem europäischen Begegnungsraum werden lassen. Dabei sollen Aktionen in Vorbereitung für die Kulturhauptstadt Breslau 2016 abgestimmt werden. Die Entwicklung der VIA REGIA Begegnungsorte soll ebenfalls im Mittelpunkt der Gespräche stehen. Referenten aus verschiedenen europäischen VIA REGIA Regionen werden dabei von ihren Aktivitäten an der VIA REGIA und ihren Konzepten berichten. Es werden Gäste aus Polen und Deutschland erwartet.

Anmeldungen sind noch möglich unter info@viaregia-sachsen.de


 

 

Zukunftswerkstatt VIA REGIA / VIA REGIA Begegnungsorte am 9. Mai 2014 in Königshain


          

Der VIA REGIA BEGEGNUNGSRAUM LANDESVERBAND lädt am 9.Mai 2014 im Rahmen der Europawoche zur Zukunftswerkstatt VIA REGIA-VIA REGIA Begegnungsorte in das Schloss Königshain ein. Gegenstand der Tagung wird der Ausbau der VIA REGIA Begegnungsorte und die Kommunikation und das Marketing zur weiteren Entwicklung des Netzwerkes "VIA REGIA-Kulturstrasse des Europarates" sein.

Alle Info's zur Tagung gibt es hier:

Programm in deutsch
Programm in polnisch


  

Historische Persönlichkeiten der VIA REGIA: Jakob Böhme-Begegnungstag am 5. April in Görlitz

 

            


 

VIA REGIA-Tourismuswerkstatt am 2. April 2014 in Panschwitz-Kuckau

In Verbindung mit dem Internationalen Schülerwettbewerb "VIA REGIA: Erlebbares Europa. Aus der Geschichte in die Zukunft" findet am 2. April 2014 eine Tagung zur touristischen Entwicklung entlang der VIA REGIA-Kulturstrasse des Europarates im Kloster Panschwitz-Kuckau statt.

Mehr darüber hier: www.csb-miltitz.de

 


 

VIA REGIA Sculptura Aktuell: " Internationales Keramiksymposium Boleslawiec/Bunzlau"

 

               


 

VIA REGIA- Jahresplan 2014 auf Mitgliederversammlung in Markersdorf/ OL. verabschiedet

- Radwegeplan im Korridor der VIA REGIA: Es entstehen zu vier Tagesetappen von Königsbrück bis Zlororyia( Goldberg ) in Polen 4 Radwege-Faltblätter in deutscher und polnischer Sprache mit Sehenswürdigkeiten und Ansprechpartnern. Auftraggeber ist der CSB Miltitz.

- Ausbau der VIA REGIA Begegnungsorte: In Kooperation mit Kommunen und Institutionen sollen die VIA REGIA Begegnungsorte durch Urkunden/Zertifikate und Kennzeichnungstafeln hervorgehoben werden.

- VIA REGIA-Meilensteine: Das hessische Modell von VIA REGIA-Infosäulen soll auf der VIA REGIA auch in Sachsen etabliert werden.

- VIA REGIA Sculptura - Künstlergut Prösitz: Fortführung der Kunstprojektentwicklung "visAvis" und Schaffung eines Förderstipendiums für Künstler an der VIA REGIA, Künstlerbegegnungen und Ausstellungen, u.a. Begegnungen "zur Via Regia" vom 7. bis 9.Juni 2014 im Künstlergut Prösitz

- VIA REGIA-Architekturmodellbau Königsbrück: Aufbau einer Ausstellung(Halle) von historischen Bauwerken an der VIA REGIA unter Einbindung internationaler Partner, Fortlaufende Kooperation mit Mittelschule Königsbrück in AG Via Regia zum jeweils aktuellen Modell im Bau und öffentliche Veranstaltung zu Schülerthemen

- VIA REGIA-Haus Reichenbach/OL: Fortführung der Kooperation mit dem Gerhard-Hauptmann-Haus Agnetendorf ( Jagniatkow ), Ausstellung "Gerhard Hauptmann und das Riesengebirge" im Via Regia-Haus in Reichenbach und Bildhauerworkshop und Ausstellung "Porträt Gerhard Hauptmann" in Agnetendorf, Projektierung einer 3D Animation des VIA REGIA-Hauses

-VIA REGIA Begegnungsort Herberge am Heiligen Grab in Görlitz: Präsentation der Via Regia auf Gesundheitsmesse "aktiv & vital" in Dresden, Entwicklung von Kinder- und Jugendaktivitäten in Görlitz an der VIA REGIA: Hoffeste, Kinderworkshop mit weiteren Partnern und Betreuung VIA REGIA Miniatura


 

 

VIA REGIA-Tagung zu internationalen Kulturprojekten 2016 in Breslau

Im Oktober 2013 fand auf Initiative des VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. und seiner Netzwerkpartner im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau eine Tagung in Vorbereitung der europäischen Kulturhauptstadt Breslau 2016 erfolgreich statt. Dabei brachten die Mitglieder der Sächsischen Künstlerhäuser und des Sächsischen Künstlerbundes konkrete grenzüberschreitende Projektvorschläge mit, um gemeinsam mit polnischen Partnern in Vorbereitung der Kulturhauptstadt Breslau 2016 Projekte zur Belebung der europäischen Kulturstrasse VIA REGIA zu entwickeln.

Als Vertreterin der VIA REGIA Sculptura stellte Ute Hartwig-Schulz das Kunstprojekt visAvis vor. Hierbei handelt es sich um ein Lärmschutzprojekt entlang der Autobahn A4, welches punktuell künstlerisch gestaltete (Lärm)Schutzwälle aus vorhandenem Material in historischer Silhouette wieder erstehen lässt.

Ute Puder stellte im Anschluss das Buchprojekt "Menschen mit Passion entlang der VIA REGIA" vor, das beispielhafte Menschen und Vereine porträtiert, die ein lebendiges, vereintes Europa repräsentieren. Für eine hohe Qualität garantieren der Fotograf Olaf Martens sowie die mehrsprachige Wiedergabe der Interviews der Porträtierten. Eine Ausstellung der Fotoarbeiten zum Buch in Breslau 2016 könnte das Buchprojekt erfolgreich abrunden.

                                       

"Weg-Raum-Zeit", so lautet das Kinderkunstprojekt, das von Valeska Schöne vorgestellt wurde. Hierfür sollen Einwegkameras an Schulen entlang der VIA REGIA zwischen Leipzig und Breslau verteilt werden, mit denen die Schüler individuelle Fotos machen können, die Kamera weitergeben und sie am Ende zurück senden. Am Ende des Projektes wird durch den Künstler Pedro Kristko eine Fotoinstallation erschaffen, die als Wanderausstellung den Weg entlang der VIA REGIA durch verschiedene Städte nach Breslau nimmt. Dort soll sie im Kulturhauptstadtjahr 2016 im öffentlichen Raum zu sehen sein.

Ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Entwicklung der Europäischen Kulturstrasse VIA REGIA über Sachsen hinaus ist die Aufnahme des Sächsischen Kontaktbüros in Breslau in die Reihe der VIA REGIA Begegnungsorte. 2016 ist eine Präsentation aller VIA REGIA Begegnungsortein Breslau geplant.

                                          


 

 

Internationaler Museumstag beim VIA REGIA-Architekturmodellbau Königsbrück am 12. Mai 2013 im Zeichen des Pilgerns

 

Der VIA REGIA-ARCHITEKTURMODELLBAU KÖNIGSBRÜCK bietet anlässlich des Internationalen Museumstages am 12.Mai 2013 von 10.00 bis 17.00 Uhr ein vielfältiges Mitmach-Angebot für die ganze Familie an. Dabei steht das Pilgern auf der VIA REGIA im Mittelpunkt.

 

Modellausstellung & Schauwerkstatt: Führung durch die Ausstellungs- u. Werkstatträume

Schauen Sie den Mitarbeitern beim Bauen der Modelle über die Schulter!

 

Kinder aufgepasst!

Bei uns könnt Ihr Kleinteile in Gips abgießen und bemalen!

 

Kutschfahrten für die ganze Familie

Entdecken Sie die Natur in und um Königsbrück!

 

,,Ich bleib dann mal hier - Auf dem Jakobsweg durch Sachsen"

Thomas Nitschke liest aus seinem Buch ( 11.00 und 14.00 Uhr )

 

So fühlt sich Pilgern an!

Treten Sie mit nackten Füßen eine kleine Erlebnisreise an!

 

Filmvorführung ,,Unterwegs mit dem Via Mobil"

Begleiten Sie das Via Mobil auf der VIA REGIA entlang der historischen Route von Santiago de Compostela bis nach Kiew.

   

          DER EINTRITT IST FREI!

          SPENDEN KOMMEN DEM FÖRDERVEREIN ZUGUTE.


        

Transeuropäischer VIA REGIA-Kongress am 8.Mai 2013 in Großenlüder/Hessen

Die Tagung im Lüderhaus eröffnete am Europatag 2013 Räume zur Verständigung gemeinsamer Strategien zur Entwicklung der Kulturstrasse VIA REGIA in Hessen, Thüringen und Sachsen.

Dabei ging es darum, Erfahrungen in der VIA REGIA- Kulturstrassenentwicklungsarbeit der Verbände und Initiativen in Hessen, Thüringen und Sachsen auszutauschen und gemeinsam "MEILENSTEINE" zu erörtern, die die Bedeutung der VIA REGIA im öffentlichen Bewusstsein nachhaltig fördern.

Dabei wurde in mehreren Workshops angeregt über Fragen des Tourismus, der Kultur, der Historie, der Öffentlichkeitsarbeit und der Fördermittelakquirierung diskutiert. Anschließend wurden die Ergebnisse im gemeinsamen Forum vorgestellt.

 Die Vielfalt der VIA REGIA-Aktivitäten spiegelte sich auch am Info-Tisch wieder voller Flyer und Broschüren gefüllt mit den verschiedensten interessanten Angeboten, die Europäische Kulturstraße VIA REGIA zu erkunden.

Zu besonderen kulinarischen Genüssen der Region luden die hessischen Gastgeber in den Tagungspausen ein.

Am Anfang des Kongresses sprachen der Bürgermeister von Großenlüder, die Vertreter der Hessischen Landesregierung und des Europäischen Parlaments zu den Tagungsteilnehmern und brachten die Bedeutung des Europäischen Dialogs für die Kommune, die Region und das Land an der VIA REGIA zum Ausdruck.

 

weitere Kongress-Eindrücke:

                                                                                                                                                                            Jens Leopold


 

 

 

 

VIA REGIA ARCHITEKTURMODELLBAU KÖNIGSBRÜCK lädt am 5. Mai 2013 zum Tag der offenen Tür ein

Auch in diesem Jahr lädt der VIA REGIA-Architekturmodellbau Königsbrück wieder zu einem Tag der offenen Tür ein. Am 5. Mai 2013 können von 13-17Uhr die VIA REGIA-Architekturmodelle sowie die Modellbauwerkstatt besichtigt werden. Ein Höhepunkt wird die Einweihung des Architekturmodells der Görlitzer Synagoge sein, verbunden mit einem Vortrag zum Jüdischen Leben in Görlitz.

Kaffee und Kuchen stehen bereit. Nutzen Sie also die Gelegenheit zu einen Familienausflug nach Königsbrück und erfahren Sie mehr über die Europäische Kulturstraße VIA REGIA!

                                                                                                                              Jens Leopold


 

Transeuropäischer Kongress zur Kulturstraße des Europarates VIA REGIA am 8. Mai 2013 in Großenlüder

Im Rahmen der Europawoche 2013 laden die VIA REGIA - Kulturstraße des Europarates-Netzwerkinitiativen aus Hessen, Thüringen und Sachsen zu einer zusammenführenden Tagung am 8. Mai 2013 in das Lüderhaus nach Großenlüder ( bei Fulda ) ein.

Von 11.30 Uhr bis 18 Uhr werden gemeinsam und in verschiedenen Einzel-Arbeitsgruppen die weitere Gestaltung der VIA REGIA als Europäische Kulturstraße in den Gemeinden und Regionen auf dem Gebieten Tourismus, Kultur und Organisation erörtert werden.

Mehr zur Tagung finden Sie unter:

www.viaregia.org                                                                                                                                                                     Jens Leopold


 

 

Deutsche und polnische Künstler gestalten gemeinsam Kunstausstellung im Kustoshaus im Heiligen Grab in Görlitz

Im Ergebnis eines Partnerschaftstreffens des VIA REGIA BEGEGNUNGSRAUM LANDESVERBAND SACHSEN e.V., des Landesverbandes Künstlerhäuser Sachsen e.V. und der Herberge zum Heiligen Grab e.V. mit dem Künstlerverband ZPAP Katowice im vergangenen Oktober in Katowice ist nun die erste deutsch-polnische Künstlerausstellung vom 20.04. bis 31.08. 2013 im Kustoshaus im Heiligen Grab in Görlitz zu sehen. Die Ausstellung wird am 19.04.2013, 16 Uhr feierlich eröffnet. Dabei wird neben den ausstellenden Künstlern auch der Stell. Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Kulturstiftung Görlitz, Herr Michael Vogel und Frau Ute Hartwig-Schulz vom Landesverband Künstlerhäuser Sachsen zugegen sein.

Die erste deutsch-polnische VIA REGIA-Kunstausstellung unter dem Titel "BEGEGNUNGEN-SPOTKANIE" zeigt künstlerische Arbeiten von Christiane Heidemann aus Haubitz/Sachsen und Joanna Knapek aus Katowice/PL.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Heiligen Grabes Görlitz besichtigt werden:

Mo.-Sa.: 10.00 - 18.00 Uhr

So.-Feiert.: 11.00 - 18.00 Uhr

 

Kustoshaus im Heiligen Grab Görlitz

Heilige-Grab-Straße 79 / 80

02826 Görlitz

Tel.: 03581 315864


 

Erlebnisausstellung " Über die Grenzen und durch die Zeiten - Pilgern entlang der Via Regia" auf Messe aktiv + vital in Dresden zu sehen

Pilgern erfahrbar machen, möchte die Erlebnisausstellung "Über die Grenzen und durch die Zeiten-Pilgern entlang der Via Regia". Nach der 3. Sächsischen Landesausstellung via regia 2011 in Görlitz macht die informative Schau am kommenden Wochenende auf der Messe aktiv + vital in Dresden Station. Beginnend im Mittelalter bis in die Moderne wird der Betrachter hinein genommen in die Beweggründe, äußeren Umstände und Erscheinungsformen des Pilgerns.

Ort: Messe Dresden, Halle 3, vom 8.-10. März 2013, jeweils von 10-18 Uhr


 

Pilgermusical kommt im Bautzener Theater zur Aufführung

Aus Anlass der 3. Sächsischen Landesausstellung via regia setzte sich im Juli 2011 der Pilgerzug der Kinder auf der Via Regia von Schmochtitz nach Görlitz in Bewegung. Die Pilgergemeinde fand sich nach der erlebnisreichen Pilgertour wieder zusammen und hat ein Pilgermusical erarbeitet, das nach der erfolgreichen Premiere im Görlitzer Theater nun noch einmal im Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen zur Aufführung kommt.

Ort: Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen, am 10. März 2013, 17 Uhr


Gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes neues Jahr!

Der VIA REGIA BEGEGNUNGSRAUM LANDESVERBAND SACHSEN wünscht all seinen Mitgliedern, Freunden, Förderern, Netzwerk-Partnern und Symphatisanten entlang der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Mit frischem Elan, Ideen und Tatkraft wollen wir im nächsten Jahr die Europäische Kulturstraße VIA REGIA gemeinsam weiter entwickeln. Der Jahresarbeitsplan ist bei der letzten Mitgliederversammlung am 12.12. 2012 im VIA REGIA-Haus Reichenbach/OL verabschiedet worden. Näheres darüber erfahren Sie hier demnächst! Doch zunächst einmal gönnen wir uns eine kleine Schaffenspause und kommen zum besinnlichen Abschluß mit ein paar winterlichen und weihnachtlichen Impressionen aus der Europa- und VIA REGIA-Stadt Görlitz/Zgorzelec.

                                                                                                                            Jens Leopold

  

                        

 


 

 

Deutsch-Polnisches VIA REGIA-Schulprojekt im Zeichen der Zwerge

Überall begegnet man ihnen im Stadtbild von Wroclaw/Breslau: Zwergen. Über einhundert Gnome (aus Bronze gegossen) sind über die polnische Via Regia-Stadt verstreut. Sie erinnern an die "Orangene Alternative", die in der Zeit des Kriegsrechts in Polen (1983-84) durch skurille Happenings von sich reden machte. Ihre Provokation bestand in anarchischer Übersteigerung. Mit den bronzenenen Zwergen wird die Geschichte der "Orangenen Alternative" bildlich nachgestaltet.

Als Ergebnis deutsch-polnischer Netzwerkbildung zur weiteren Entwicklung der VIA REGIA-Kulturstraße des Europarates lädt nun das Künstlergut Prösitz in der kommenden Woche zu einer einwöchigen  VIA REGIA- Schulprojektwoche polnische und deutsche Schülerinnen auf das Künstlergut ein. Ab Montag, den 29.Oktober 2012, sollen beim Erlebnis-Bronzegießen zwei Bronzezwerge fertiggestellt werden. Bereits am Sonntag reisen Schülerinnen des XV. Liceums Wroclaw ins Künstlergut Prösitz an, um dann gemeinsam mit deutschen Schülerinnen des Thomas Mann-Gymnasiums Oschatz künstlerisch den Bronzezwergen Gestalt zu geben. Bleibt zu wünschen, dass die Zwerge dann an Sachsens VIA REGIA alsbald von den deutsch-polnischen Begegnungen bleibendes Zeugnis im Stadtbild, z.Bsp. von Oschatz abgeben. Der Schulaustausch soll auch dazu dienen, deutsche Schüler anzuregen, weiter eigene Projekte an der sächsischen VIA REGIA zu entwickeln und fortzuführen.

                                                        

                                                         Nachfragen bei Ute Hartwig-Schulz unter: 0151 / 20614966


 

VIA REGIA-NETZWERK hat "Kulturhauptstadt Wroclaw/Breslau 2016" im Blick

Auf Einladung des Via Regia Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. und mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulates der Bundesrepublik Deutschland fand am 6. Oktober 2012 im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wroclaw/Breslau ein Arbeitstreffen zu gemeinsamen Sächsisch-Polnischen VIA REGIA-Kulturstraßenprojektentwicklungen statt. Neben Fragen des künstlerischen Austausches stand die länderübergreifende Entwicklung einer touristischen Marke VIA REGIA im Mittelpunkt der Beratung. Mit der "Kulturhauptstadt Wroclaw/Breslau 2016" könnten sächsisch-polnische Kunst- und Kulturaustauschprojekte bei entsprechender Förderung die nachhaltige Bedeutung der VIA REGIA als Europäische Kulturstraße heben.
Frau Martina Brandt, die Vorsitzende des Sächsischen Via Regia- Landesverbandes stellte in ihrem Vortrag die Leitlinien der Via Regia- Entwicklungsarbeit "Bewegung-Begegnung-Besinnung" heraus.
Im Anschluss stellte Frau Ute Hartwig-Schulz ( Vorsitzende des Landesverbandes Sächsischer Künstlerhäuser Sachsen ) das Netzwerk Via Regia Sculptura und das darin entwickelte Projekt "visavis" ( in Vertretung von Künstler Ingo Güttler ) vor.

Zahlreiche Vertreter polnischer Organisationen und Institutionen folgten der Einladung. Der Präsident des polnischen Künstlerbundes ZPAP, Herr Piotr Wiecorek äußerte Kooperationswünsche an den Sächsischen Künstlerbund.
Herr Andreas Grapatin, Leiter des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Wroclaw/Breslau, brachte zum Ausdruck, dass die historische Kontinuität unseres mitteleuropäischen Kulturraumes durch die Ideologiebarrieren und Ländergrenzen vergessen worden ist.
Herr Rainer Sachs, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland, wies daraufhin, dass die historische Erforschung des VIA REGIA- Korridors nicht nur auf dem Gebiet der Militärgeschichte erst in den Anfängen ist ( Kontakte zur Erforschung der Militärgeschichte um 1813 werden gesucht ).
Das Historische Museum Wroclaw/Breslau sucht Kontakte zu sächsischen Einrichtungen. Ein Professor der Universität Wroclaw brachte das Anliegen vor, dass der Austausch zwischen den polnischen und deutschen (sächsischen) Bildungseinrichtungen intensiviert werden möge.
So ist eine Fortführung studentischer Forschungsarbeiten mit Themenschwerpunkt VIA REGIA am Lehrstuhl Kartographie und Vermessungswesen an der HTW Dresden angedacht und dabei soll auch der Studentenaustausch zwischen Dresden und Wroclaw über die Via Regia wieder neu belebt werden, bei der auch wieder die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung als Partner mitwirken kann.
 

Jens Leopold


VIA REGIA-Kulturstrasse des Europarates: Deutsch-Polnische Arbeitstreffen in Katowice und Wroclaw fanden gute Resonanz

Um für die weitere Entwicklung der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA  neue Netzwerkpartner zu finden, reisten Vertreter des Via Regia Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. und des Landesverbandes Sächsischer Künstlerhäuser  e.V. am 5. und  6. Oktober 2012 nach Polen.

So hat der Künstlerverband ZPAP Katowice am Netzwerk Via Regia Sculptura Interesse signalisiert, u.a. gemeinsame Künstlersymposien am Verlauf der Via Regia ins Leben zu rufen. Beim Arbeitstreffen in der Galerie des Künstlerverbandes waren an 5. Oktober 2012 in Katowice neben dem Vertreter des ZPAP Künstlerverbandes, Damian Pietrak auch der Kulturamtsleiter der Stadt Zawiercie, Herr Micha Oles sowie leitende Mitarbeiterinnen des Historischen Museums Katowice zugegen.

Zunächst stellte Via Regia Sculptura-Koordinatorin Ute Hartwig-Schulz das förderfähige Projekt ,,visAvis" vor. ausgehend von der Autobahntrasse A14 sollen von Künstlern gestaltete Lärmschutzbauwerke am Rande der europäischen Transitroute den völkerverbindenden Charakter der VIA REGIA und das gemeinsame Lärmbelastungsproblem der Autobahnanrainer künstlerisch zum Ausdruck bringen.

Auch in Polen hat man die Entwicklungspotentiale einer touristischen Marke VIA REGIA erkannt und sucht nun den Kontakt zur Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen ( TMGS ).

Die historische Bedeutung der VIA REGIA hervorzuheben, ist das Anliegen des Historischen Museums Katowice. Das Museum sucht einen Kooperationspartner in Sachsen, um gemeinsame Ausstellungen zu organisieren.

Der Kulturamtsleiter von Zawercie, Micha Oles hat u.a. Fotographische Arbeiten über Wallfahrtskapellen und Gebetssäulen entlang der Straße ausgestellt und ein Buch zur Militärgeschichte der Region verfasst. Die Übersetzung ins Deutsche oder eine Ausstellung seiner Fotokunst an Sachsens VIA REGIA könnten ebenso förderfähige Zukunftsvorhaben sein, wie sächsisch-polnische Städtepartnerschaften und Jugend- und Schüleraustauschprojekte.

Jens Leopold


VIA REGIA Aktuell:
Das 18. Internationale Straßentheaterfestival "ViaThea" vom 2. bis 5.8.2012 in Görlitz/Zgorzelec  hat begonnen, begleitend dazu gibt es Straßenmusik und einen Dreiländermarkt.

Beim beliebten Straßentheaterfestival treten in diesem Jahr 15 Gruppen aus 10 Ländern mit 82 Aufführungen an 14 Orten in Görlitz und der Schwesterstadt Zgorzelec auf. Näheres dazu: www.viathea.de

So sind Künstler aus den Via Regia-Ländern Ukraine, Polen, Deutschland, Frankreich und Spanien auf den Straßen und Plätzen der Europastadt in Aktion. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Erstmals bereichern in diesem Jahr auch Straßenmusiker an verschiedenen Orten zwischen Marienkirche und Peterskirche das Festival. Zudem gibt es einen Dreiländermarkt auf dem Gelände der Energiefabrik, Bautzener Str. 32 mit Antikem, Trödel und Kunst.

Im Anschluss an das ViaThea reisen die Straßentheaterleute weiter nach Hoyerswerda, wo sie am Sonntag, den 5.8.2012 das Straßentheaterfest auf dem Markt in der Altstadt von 14-19 Uhr ausgestalten. Hier wird auch das unterhaltsame Wandertheater Lalek aus Polen zu erleben sein.


VIA REGIA pilgernd erfahren:
Die Freunde und Förderer der Herberge am Heiligen Grab in Görlitz präsentieren Bildende Kunst im Kustoshaus am Heiligen Grab.

Lesen Sie hier: www.viajakob.de


Die VIA REGIA per pedes oder per Fahrrad erkunden:

Die Städte und Regionen zwischen Dnepr, Weichsel, Rhein und Pyrenäen verbindet seit über acht Jahrhunderten eine der wichtigsten europäischen Straßen – die Via Regia, die Königsstraße, auch Hohe Straße genannt. Seit fünf Jahren gehört sie zu den Kulturstraßen Europas und erweckt immer größeres Interesse. Im Rahmen des Projektes „Via Regia: Erlebbares Europa – aus der Geschichte in die Zukunft“ des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. (CSB) und seines polnischen Partners Südwestliches Selbstverwaltungsforum „Pogranicze“ in Lubań werden in diesem Sommer sieben Wanderungen jeweils am Samstag und eine mehrtägige Fahrradtour auf der Via Regia organisiert. Die Wegführung orientiert sich dabei am Ökumenischen Pilgerweg in Sachsen und dem Jakobspilgerweg „Via Regia“ in Niederschlesien. Die Radtour umfasst täglich etwa 50 Kilometer, die Wanderungen je rund 25 Kilometer. Unterwegs ist genügend Zeit für die Besichtigung der kleinen und großen Sehenswürdigkeiten an der Strecke und zum Genießen der Landschaften.

Die ersten beiden Wanderungen haben bereits stattgefunden. Termine und Strecken der weiteren Etappen sind: 28. Juli 2012 von Lubań (Lauban) nach Zgorzelec (Görlitz), 25. August 2012 von Görlitz nach Weißenberg, 22. September 2012 von Weißenberg nach Bautzen, 29. September 2012 von Bautzen nach Kamenz und am 13. Oktober 2012 von Kamenz bis ins Ziel nach Königsbrück. Die Teilnahme ist kostenfrei. Von der Görlitzer Altstadtbrücke (polnische Seite) bis zum Startpunkt der jeweiligen Tagesetappe und von deren Ziel zurück zur Altstadtbrücke können die angemeldeten Teilnehmer einen Bustransfer nutzen. Verpflegung und Versicherung erfolgt auf eigene Kosten. Bei den Touren dabei sind Reiseführer und Dolmetscher (polnisch-deutsch). Interessenten werden gebeten, sich zu den Wanderungen und Bustransfer unter der E-Mail-Adresse zawada@pogranicze-csb.home.pl anzumelden.

Am 28. Juli 2012 startet der Bustransfer um 8.00 Uhr in Zgorzelec an der Altstadtbrücke nach Lubań. Es gibt an diesem Tag nur den Transfer von Zgorzelec nach Lubań, keine Rückfahrt, da ja das Ziel der Etappe Zgorzelec ist. Treffpunkt aller Teilnehmer ist um 8.30 Uhr am Brüderturm in Lubań. Nach einer Stadtführung geht es auf die 27 Kilometer lange Strecke (überwiegend asphaltierte Wege). Ankunft in Görlitz ist gegen 17.30 Uhr.

Die Radtour führt vom 16. bis 19. August 2012 von Złotoryja (Goldberg) über Lwówek Śląski (Löwenberg), Bolesławiec (Bunzlau), Lubań, Görlitz, Bautzen, Kamenz nach Königsbrück. Auch hier ist die Teilnahme kostenfrei. Eingeschlossen sind zwei Mahlzeiten am Tag, Personen- und Radtransfer von der Görlitzer Altstadtbrücke nach Złotoryja am 16. August und von Königsbrück nach Görlitz am 19. August, drei Übernachtungen (Jugendherberge oder ähnliches) und zweisprachige Reiseleitung. Interessenten an der Radtour können sich per E-Mail (zawada@pogranicze-csb.home.pl) anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf je zehn Personen aus Deutschland und aus Polen begrenzt.

Das Projekt „Via Regia: Erlebbares Europa – aus der Geschichte in die Zukunft“ wird gefördert über das Operationelle Programm der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen-Polen 2007-2013 und aus dem EFRE – Europäischer Fond für regionale Entwicklung: Investition in Ihre Zukunft. Die Wanderungen auf der Via Regia werden unter Schirmherrschaft des Vereins „Freunde der Jakobswege in Polen“ durchgeführt.

Internet: www.viaregia.info, www.pogranicze-csb.home.pl, www.csb-miltitz.de

Dirk Raffe
Öffentlichkeitsarbeit


VIA REGIA-Tagung am 11. Mai 2012 in Leipzig-Liebertwolkwitz

Um die gemeinschaftsfördernde Bedeutung der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA über Sachsen hinaus weiter hervorzuheben, lädt der VIA REGIA BEGEGNUNGSRAUM LANDESVERBAND SACHSEN e.V. recht herzlich zur Tagung " VIA REGIA Kulturstraße des Europarates - Korridor für europäische Kooperationen und Entwicklungen" am 11. Mai 2012 nach Leipzig-Liebertwolkwitz ein.

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"Städteatlas Historische Oberlausitz" erschienen

Als ein besonderer Beitrag zum Jubiläum des 666. Gründungsjahres des Oberlausitzer Sechstädtebundes ist soeben der Städteatlas Historische Oberlausitz als 1. Atlas über die deutsch-polnische Oberlausitz erschienen. Herausgeber dieses mehrsprachigen 224 Seiten umfassenden Heftes im A4-Format ist der KDI Euroverlag Chemnitz/Cottbus. Dabei wird die deutsch-polnische Oberlausitz als Gesamtattraktion  mit ihren vielen internationalen Schätzen, Einmaligkeiten und Besonderheiten vorgestellt, was sowohl für die Oberlausitzer wie auch für Touristen interessant sein dürfte. Nahezu 500 Partner haben sich an der Entstehung des Werkes beteiligt und die Realisierung mit finanziellen Beiträgen ermöglicht. Der Atlas ist ein Katalog und Nachschlagwerk über Kultur, Freizeit und Sport in der deutsch-polnischen Oberlausitz. Ein wissenschaftlicher Abriss über die Oberlausitzer Geschichte findet sich darin ebenso wieder, wie ein Überblick über die Museen und Kliniken in der deutsch-polnischen Oberlausitz. Ein großes Kapitel ist den Oberlausitzer Persönlichkeiten gewidmet. So finden darin die Rockband ,,Silbermond" ebenso Erwähnung, wie Elzbieta Lech-Gotthardt, die letztes Jahr vom Präsidenten des Europäischen Parlaments für ihre Verdienste für die Bewahrung des Oberlausitzer Kulturgutes, der Umgebindehäuser, ausgezeichnet worden ist. Der "Städteatlas Historische Oberlausitz" wurde am 20.4. 2012 im Schloss Lagow bei Zgorzelec auf einer deutsch-polnischen Präsentationsveranstaltung offiziell vorgestellt. Dabei waren neben Vertretern der Sächsischen Regierung, den 4 Landräten der Landkreise Luban, Zgorzelec, Görlitz und Bautzen auch polnische und deutsche Kulturgruppen zugegen. Weiterhin wurde bei der Veranstaltung  das Musterexemplar einer Oberlausitzfahne mit den 7 Wappen der Städte des Sechstädtebundes vorgestellt und vor Ort der Platz der Oberlausitz / Plac Gorne Luzyce eingeweiht. Projektleiter Gerd Münzberg wies darauf hin, dass sich viele polnische Oberlausitzer seit einigen Jahren schon verstärkt und intensiv mit der Geschichte ihrer Region befassen. Der mehrsprachige Oberlausitzatlas soll einen Beitrag zum künftigen engeren Zusammenwirken in einer gemeinsamen deutsch-polnischen Oberlausitz leisten.

Erhältlich ist der "Städteatlas Historische Oberlausitz" ab sofort in allen Touristinformationen sowie in vielen Buchhandlungen in der Oberlausitz zum Preis von 12,80 EUR.


VIA REGIA SCULPTURA informiert:

Die Jahresausstellung des Künstlergutes Prösitz ist vom 1. bis zum 25. April in der Klosterkirche Grimma in der Paul Gerhard-Strasse zu sehen. Zur Vernissage laden die beteiligten Künstler alle Interessierten, am Sonntag, den 1. April 2012 in die Klosterkirche Grimma um 11 Uhr recht herzlich ein.

Die beteiligten Künstler: Josephine Bonnet, Britta Ebermann, Kerstin Gottschalk, Gilta Jansen, Katharina Lüdicke, Mareike Poehling, Katja Pudor, Susanne Walther


Bronzenes Tastmodell Thomaskirche zu Leipzig

Anfassen erwünscht

Das erste Leipziger Tastmodell gewährt sehbehinderten Menschen einen tollen Eindruck, die Thomaskirche zu erkunden. Die traditionsreiche Leipziger Bronzebildgiesserei Noack hat dieses Kunstwerk nach alten Bauunterlagen und Fotos im Maßstab 1:100 detailgetreu nachmodelliert und in Bronze gegossen

 

Die Thomaskirche, das Thomashaus , das Mendelssohnportal, selbst das im Jahr 1908 von T. Noack gegossene Bach-Denkmal von Carl Seffner wurde in dieses Kunstwerk integriert. Das Tastmodell wurde am Thomaskirchhof aufgestellt und wird sicherlich nicht nur für sehbehinderte Menschen ein Anziehungspunkt in Leipzig werden. Durch den tatkräftigen Einsatz und die finanzielle Unterstützung des Vereins "Thomaskirche-Bach 2000", der "Friede-Springer-Stiftung" und der "Axel-Springer-Stiftung" konnte dieses Kunstwerk realisiert werden.

 


Impressionen vom Tag der Offenen Tür beim Via Regia Architekturmodellbau in Königsbrück am 25.03.2012

 

Fotos erstellt von Jens Leopold


VIA REGIA Architekturmodellbau Königsbrück e.V. lädt zum Tag der Offenen Tür am 25. März 2012 ein:

 

Die Mitarbeiter des VIA REGIA-Architekturmodellbaus Königsbrück laden alle Interessenten für
SONNTAG, DEN 25.MÄRZ 2012 VON 13-18 UHR
in ihren Standort "Am Schlosspark 19" herzlich ein.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

In der Schauwerkstatt erhalten Sie von 13 - 18 Uhr von fachkompetenten Mitarbeitern Auskunft über die Herstellung der Via Regia Architekturmodelle


2. Die Architekturmodellausstellung ist ebenso von 13 - 18 Uhr geöffnet. Begleitend dazu werden Führungen mit historischen Informationen zu den Modellen angeboten. Die Kinder aus der "Rappelkiste" stellen ihr gebasteltes Marktplatz-Modell aus und die Königsbrücker Mittelschüler präsentieren Ihnen einige im Rahmen eines Ganztagsschulprojektes angefertigte Modelle

3. Es erfolgt um 13.30 Uhr die ENTHÜLLUNG des z.Z. noch in der Endfertigung befindlichen Via Regia-Architekturmodells der LUDWIGSKIRCHE SAARBRÜCKEN

4. Um 14 Uhr ist im Gedenken an den Initiator und Förderer des Modellbauprojektes, Herrn Egon Schöne, das Anbringen einer Erinnerungstafel sowie eine Baumpflanzung in einem feierlichen Rahmen vorgesehen. Im Anschluss ist die Ehrung weiterer engagierter Mitarbeiter vorgesehen.

5. Ein weiterer Ausstellungsraum wird im Erdgeschoss erstmalig öffentlich zugängig  und damit werden nach langer Zeit erstmalig wieder alle bisher gefertigten Architekturmodelle öffentlich zu sehen sein.

6. Ab 14.30 Uhr können interessierte Besucher im Vortragsraum den Film sehen, der während der Reise des VIA MOBILS durch Europa in Vorbereitung der 3. Sächsischen Landesausstellung via regia in Görlitz entstand. Dabei machte das Filmteam mit dem VIA MOBIL auch in Königsbrück Station.

Für das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Der Eintritt ist frei, für Spenden in die bereitstehenden Armenhausmodelle sind Ihnen die Königsbrücker Architekturmodellbauer aber dankbar!

Auf Ihr Kommen freuen sich die Mitglieder des VIA REGIA-Architekturmodellbaus im Heimatverein Königsbrück und Umgebung sowie der Förderverein VIA REGIA - Architekturmodellbau Königsbrück e.V.!

 

 


Gotthold Ephraim Lessing  
  www.coe.int
www.culture-routes.lu www.europa.eu
Via Regia Sculptura

 
 Netzwerk "VIA REGIA-
 Kulturstraße des Europarates"