Internationales Klang-Kunst-Erlebnisfestival im MuldentalDie Landesvereinigung Sächsischer Künstlerhäuser und der Künstlerbund Sachsen laden Sie recht herzlich zum 15. Internationalen Klang-Kunst-Erlebnisfestival ,,Was hören wir?" vom 5. bis 12. September 2010 in das Muldental ein. Lassen Sie in einer einzigartigen Symbiose von Klangcollagen, den Werken zeitgenössischer Bildender Kunst und von Natur und Landschaft den Weg, die Europäische Kulturstraße VIA REGIA in Ruhe auf sich wirken. Nehmen Sie sich Zeit für eine Entschleunigung. Der VIA REGIA Begegnungsraum LV Sachsen e.V. wünscht Ihnen ein anregendes Kunst- und Naturerlebnis im Muldental!
Künstlergut Prösitz e.V. präsentiert: Ausstellung ,, Zwischen Himmel und Erde " in Stadtkirche MutzschenVom 22. August bis zum 24. September 2010 zeigt sich der Arbeitskreis des Künstlergutes Prösitz e.V. wieder einmal mit einer Ausstellung in der VIA REGIA-Region Muldental. Nach gelungener Premiere im Museum Wurzen ( 2008 ) und herausragender Präsentation in der Johanniskirche Mügeln ( 2009 ) gestaltet die Initiative nun den gesamten Innenraum der Kirche zu Mutzschen. Mit dem Thema ,, Zwischen Himmel und Erde " will die Ausstellung Denkanstöße zu Fragen unserer Zeit geben. Konzeptionell wird der Kirchenraum vom Erdgeschoss ( Erde ) bis zur Empore ( Himmel ) mit Kunst ausgestaltet. Während die Erdverbundenheit durch Tiermotive auf Mosaikbildern zum Ausdruck gebracht wird, führen Symbole auf den Kassetten der Empore zu bildlichen Darstellungen über den ,, Himmel ". Jeder Besucher bekommt eine extra ,, Tuchfühlung ", zumal auch die Sitzreihen künstlerisch mit einbezogen werden. Ausstellende Künstler sind: Helgard Flügge ( Naunhof ), Brigitte Friedrich ( Seelitz ), Christiana Heidemann ( Pöhsig ), Ilona Hübner ( Wermsdorf ), Felicarda Kamlott ( Gast ), Gisela Mühlsteff ( Oschatz ), Ursula Nollau ( Poppitz ), Rosemarie Rochner ( Sornzig ) unter der Leitung von Ute Hartwig-Schulz ( Prösitz ). Weitere Auskünfte gibt es telefonisch unter: 034385 / 51445 und/oder 034385 / 51315. Die Ausstellung wird am 22. August 2010 um 16 Uhr in der Stadtkirche Mutzschen feierlich eröffnet. Machen Sie sich auf den Weg auf die VIA REGIA ins Muldental und lassen Sie sich über Mutzschen hinaus von Glauben, Kunst und Kultur auf diesem Teil der Europäischen Kulturstrasse inspirieren. ( Ringelnatzstadt Wurzen, Göschenhaus und Seume-Gedenkstätte in Grimma, Denkmalschmiede Höfgen, Klosterruine Nimbschen, Stadt und Waagenmuseum Oschatz usw.)
Auf nach Crostwitz: ,,Die VIA REGIA ruft"!
Am 14 August 2010 feierte man in Crostwitz die erfolgreiche Premiere des Volkstheaterstückes ,, Die Via Regia ruft". Unter der Regie von Thomas Ziesch wird darin in 17 Bildern ein unterhaltsamer Bogen von der Ankunft der Fuhr- und Kaufmannsleute im Milzener Land, vom Jagdwesen und vom Götterkult der Milzener, von Soldatenangriffen, über die Inquisition bis hin zur Christianisierung der Lausitz und dem geistigen Wirken von Bischof Benno gespannt. Passend zum 1000jährigen Geburtstag des Apostels der Sorben rücken die Autoren Georg Spittank und Peter Gärtner den Patron des Bistums Dresden-Meissen, Bischof Benno, in den Mittelpunkt des Bühnengeschehens. Annähernd 200 Personen wirken vor und hinter den Kulissen am Historienspiel mit. Der neben dem Spielort gelegenen Dorfkirche von Crostwitz kommt schließlich eine besondere Bedeutung zu. Hier hat Bischof Benno einst der ersten christlichen Dorfkirche in Ostsachsen das Patronat der heiligen Simon und Judas Thaddäus verliehen. Weitere Vorstellungen von ,,Die Via regia ruft" sind im idyllisch gelegenen Pfarrgarten von Crostwitz am 15. August und am 21. August, jeweils um 20 Uhr sowie am 22. August, um 16.30 Uhr und um 20 Uhr zu erleben. Die Aufführungen finden in sorbischer Sprache statt. Für 40 Besucher ist eine Simultanübersetzung ins Deutsche möglich. Das Programmheft liefert zudem zu jedem der 17 Bilder eine kurze Einführung in die Handlung. Jens Leopold
Kulturhöhepunkte an der VIA REGIA und es kam die Flut
Originelles und unterhaltsames Straßentheater wurde den Görlitzern und ihren zahlreichen Gästen vom 5. bis 7. August 2010 auf der ViaTHEA geboten. In diesem Jahr warteten 17 Theatergruppen, u.a. aus Deutschland, Polen, Frankreich und Spanien, auf. So verführte zum Beispiel die Klinika Lalek aus Polen die ViaTHEA-Besucher mit ihrer gelungenen Performance von der Neißstrasse ( auf der VIA REGIA ) über die Altstadtbrücke nach Zgorzelec. Hier wartete man schon auf dem Platz vor der Dreiradenmühle auf die Theaterfreunde und die bekannten Sagenfiguren, wie Rübezahl, Faust, Mephisto, Gretchen, Lohreley und den Braven Soldaten Schwejk. Ausgelassen und fröhlich wurde dann zusammen in die Freitagnacht hinein getanzt und gefeiert. Am nächsten Tag brach über Görlitz/Zgorzelec die Flut herein und führte zum vorzeitigen Abbruch des beliebten Europäischen Straßentheaterfestivals. In Bautzen wollte man am 7. August in und um die Alte Wasserkunst ein Fest der Sorbischen Poesie feiern. Heftiger Dauerregen und das unaufhörlich und rasant steigende Spreewasser machte das unmöglich. So wich man kurzer Hand in die Räume des Deutsch-Sorbischen Nationalensembles an der Äußeren Lauenstrasse aus. Hier boten Sorbische Autoren, Sorbische Musiker, das Sorbische Nationalensemble mit Tänzen und Musik der ,,Blunoer Hochzeit" und nicht zuletzt der Steinhaus e.V. mit viel Improvisationstalent ein ansprechendes und vielschichtiges Kulturprogramm. Derweil fuhren draußen ununterbrochen die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten mit Blaulicht und Sirenen über die benachbarte Friedensbrücke, um ihren anstrengenden Hilfseinsatz gegen die hereingebrochene Naturkatastrophe anzutreten. Die geplante Lesung von Kito Lorenz mit einer Gruppe von serbischen und tschechischen Autoren musste abgesagt werden, weil Kito Lorenz mit den ausländischen Gästen in Hochkirch vom Wasser umschlossen war. Ebenso ausfallen musste die Lesung mit Theaterintendant Lutz Hillmann und dem Sorbischen Schauspieler Marian Bulang. Lutz Hillmann befand sich schon im Katastropheneinsatz unten an der Spree. Jens Leopold
Spendenkonto: Ostsächsische Sparkasse Dresden, Kto.-Nr.: 341 036 000, BLZ: 850 503 00, Stichwort: ,,Sachsen helfen"
Junge Deutsch-Polnische Philharmonie Niederschlesien begeistert Zuhörer, junge Musiker nach Brandschaden gehandicapt, Spendenaufruf
Mit langanhaltendem, stürmischen Applaus endete am 26. Juli 2010 das Konzert der Jungen Deutsch-Polnischen Philharmonie Niederschlesien unter der Leitung von Stanislaw Rybarczyk in der gut besuchten Dresdner Martin Luther-Kirche. Das Orchesterensemble, das im Jahr 2000 in der VIA REGIA-Stadt Wroclaw/Breslau gegründet wurde, hat sich mittlerweile zur wichtigsten Initiative der deutschen und polnischen Jugend entwickelt. Es vereint die begabtesten jungen Musiker aus Polen und Deutschland, die sich als Vertreter von Musikschulen und Musikhochschulen sowie als Gewinner von regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerben für dieses großartige Jugendorchesterprojekt an der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA qualifizieren und empfehlen konnten. Mit musikalischer Leidenschaft und Präzision wurden in der Martin Luther-Kirche Dresden in diesem Jahr die Ludwig van Beethoven-Ouvertüre,,Coriolan",Op.62 und von Antonin Dvorak die IX.Symphonie e-Moll,,Aus der Neuen Welt",Op.95 vorgetragen. Höhepunkt des Konzertes war die Aufführung des Symphonischen Poems,,Zelazowa Wola" von Sergei Liapunow. In diesem Werk würdigt Liapunow sehr klangvoll das musikalische Schaffen von Fryderyk Chopin. Auf seiner Konzertreise wurde das junge Orchester in Swidnica leider von einem Brand heimgesucht, wo die Konzertgarderobe und die Instrumentenkästen der jungen Musiker zu Schaden gekommen sind. Dank der schnellen, unkomplizierten Hilfe durch die Breslauer Philharmonie konnten zumindest die zwei Konzerte in Sachsen in Dresden und in Reichenbach-Mylau gerettet werden.
Der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. möchte auf diesem Weg alle Freunde der Jungen Deutsch-Polnischen Philharmonie Niederschlesien um Spenden zur Kompensierung des Brandschadens ersuchen: Wenn Sie helfen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende an: Fundacja Pro Arte unter der IBAN: PL 4212404066701111000056509559 Jens Leopold
Evangelische Mission eines Reichenbacher VIA REGIA-Aktivisten in Amerika
Vier Tage lang feierte die Stadt Reichenbach vom 01. bis 04. Juli 2010 würdig den zweihundertsten Geburtstag ihres großen Sohnes, des Theologen Ludwig Eduard Nollau. Nollau wurde 1810 in Reichenbach geboren und besuchte zunächst die Knabenschule in der Kleinen Kirchgasse, wo jetzt eine interessante Retrospektive über sein Leben und Wirken im neu eröffneten Nollau-Haus zu besichtigen ist. Nollau beendete seine Schulzeit im Gymnasium Augustum in Görlitz und trat in den preußischen Militärdienst ein, wo er vorwiegend mit Verwaltungsaufgaben u.a. in Erfurt beschäftigt war. Aus tiefer religiöser Überzeugung und dem Wunsch, zur Missionierung beizutragen, bewarb sich Nollau 1831 bei der Berliner Missionsgesellschaft, die ihn wegen Kapazitätsmangel an die Rheinische Missionsgesellschaft in Barmen verwies. In Barmen wurde Nollau von 1832 an fünf Jahre zum Missionar ausgebildet und schließlich 1837 nach Amerika ausgeschickt, um in Oregon Indianer zum evangelischen Glauben zu missionieren. Doch es kam anders. Als er in St. Louis im Bundesstaat Missouri angekommen war, sah er sich mit den Problemen der zahlreichen heimatlosen und hoffnungslos verarmten deutschen Zuwanderer konfrontiert. Er bat die Barmer Mission, als Evangelischer Prediger in Nordamerika weiterwirken zu dürfen. Die Barmer Mission willigte ein. Nollau begann fortan mit dem Aufbau kirchlicher und karitativer Strukturen, um den unzähligen deutschen Einwanderern die Möglichkeit der Seelsorge, Integration und Orientierung zu geben. 1840 gründete Nollau zusammen mit fünf weiteren von der Barmer Mission entsandten Predigern in Nollaus Pfarrhaus in Gravois Settlement den,,Deutschen Evangelischen Kirchenverein des Westens". im Jahre 1841 wird am Femme Ossage die Einweihung des ersten evangelischen Kirchenbaus in den USA gefeiert. Erste eigene evangelische Pfarrer werden seit 1855 in Missouri ausgebildet. Auf Initiative Nollaus wurde 1857 in St.Louis das Evangelische Krankenhaus ,,Barmherziger Samariter" eröffnet. 1858 folgt die Gründung eines Waisenhauses ebenfalls auf Initiative Ludwig Eduard Nollaus. Mehrere Synoden werden 1877 in der,,Deutschen Evangelischen Synode in Nordamerika" zusammengefasst. Die von Ludwig Eduard Nollau gegründete Evangelische Kirche geht 1957 als eine von ehemals vier selbstständigen Kirchen in die ,,United Church of Christ ( UCC )" ein, zu deren prominenten Kirchmitgliedern der amerikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama gehört. Seit Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts pflegte die Görlitzer Kirche eine ,,Kirchengemeinschaft" mit der UCC. Seit sieben Jahren gibt es einen intensiven Austausch unter den Gemeindemitgliedern der Kirchgemeinden in der Schlesischen Oberlausitz und in Wisconsin. 2005 kam Bischof David Moyer zum ersten Mal in die Lausitz. In diesem Jahr war nun auch Nancy Nollau Mack, Nollaus Ur-Ur-Enkelin mit zahlreichen UCC-Gemeindemitgliedern aus den USA in Reichenbach zu Gast. Nancy Nollau Mack referierte auf einem gut besuchten Symposium mit weiteren nahmhaften Referenten aus Deutschland und den USA zu ,,Migration und Heimatsuche im 19.Jahrhundert und heute" in der Johanniskirche in Reichenbach.
Mit den Nollau-Festtagen und der Eröffnung des Nollau-Hauses ist es der Stadt Reichenbach um Bürgermeister Andreas Böer in guter Kooperation mit weiteren Partnern gelungen, einen geistig-kulturellen Glanzpunkt an der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA zu setzen. Mögen sich nun viele interessierte Besucher auf den Weg auf die VIA REGIA machen und sich vom wohlschaffenden Lebenswerk des Ludwig Eduard Nollau in Reichenbach inspirieren lassen. Jens Leopold Natur und Heimat auf dem Weg pflegen Umweltbewusstes Handeln, Naturbewahrung und Heimatpflege hat der Verein Pro Wal-und Wüsteberg in Schwosdorf in das Programm seines Wirkens festgeschrieben. Als es darum ging, den angrenzenden Walberg nicht widerstandslos dem Gesteinsabbruch und dem damit verbundenen Naturraubbau preis zu geben, gründete sich schnell eine Initiative umweltbewusster Landbewohner in und um Schwosdorf im Gemeindeverband Schönteichen vor den Toren von Kamenz. Mit großem Einsatz baut der Verein um seinen engagierten Vorsitzenden Ronny Böhme seit 2007 ein Haus, das direkt am Ökumenischen Pilgerweg, an der Alten Poststrasse an der VIA REGIA liegt, als Pilgerherberge und zu einem Soziokulturellen Zentrum der Landbevölkerung Schritt für Schritt aus. Dabei werden Projekte initiiert, bei denen Kinder- und Jugendliche zu einer umweltbewussten Lebensweise angeregt werden und ein gesundes Naturverständnis geschult wird. So wird u.a. in einer Töpfer- und Keramikwerkstatt der richtige Umgang mit Naturmaterialien vermittelt. In Zukunft soll in einer Bildhauerwerkstatt Kindern- und Jugendlichen ebenso die künstlerische Bearbeitung von Naturstein nahe gebracht werden. In Projekttagen werden schützenswerte Lebensarten der heimischen Natur vorgestellt. Die Energieversorgung des Wal-und Wüsteberghauses wird durch ein Solardach und eine Solarkollektor-Wärmepumpen-Kombination mit einem Windrad realisiert und hilft, die laufenden Kosten des Hauses selbst zu tragen. Zudem ist Ronny Böhmes fachmännischer Rat gefragt bei der Planung und Umsetzung alternativer Energieträgeranlagen für Privathaushalte und Gewerbe. Der VIA REGIA BEGEGNUNGSRAUM LANDESVERBAND SACHSEN e.V.hofft, das sich das innovative und kreative Konzept des Pro Wal-und Wüsteberghaus e.V. weiter so gut entwickelt und somit zu einer weiteren nachhaltigen Belebung des Weges entlang der Europäischen Kulturstraße als ein generations- und länderübergreifendes Begegnungszentrum von Glauben, Naturkunde sowie von Kunst und Kultur an der VIA REGIA in Sachsen beiträgt. Jens Leopold Reich mir das Würstchen, ich geb'dir den Senf Großen Zuspruch fand am 20.Juni 2010 der Regionalkirchentag in der VIA REGIA-Stadt Kamenz. In fünf Gottesdiensten feierten die Gläubigen ökumenisch die Vereinigung zum neuen Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz. Besonders eindrucksvoll war der musikalische Festgottesdienst mit Chortreffen des Kirchenbezirkes in der Hauptkirche St.Marien. Die Messe fand ihren Höhepunkt im gemeinsamen und raumfüllenden Gesang des Kirchentagsliedes,,Komm, wir gehen zusammen...". Auf der Kirchentagsmeile konnte man die Vielfalt des neuen Kirchenbezirkes vom Bibelgarten in Oberlichtenau über die Gefangenenseelsorge in der JVA Bautzen bis hin zur Autobahnkirche in Uhyst kennenlernen. Eine anregende Podiumsdiskussion fand im Festsaal des Kamenzer Rathauses unter dem Thema ,,Glaub-Würdig" mit führenden Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kirche statt. Ebenfalls ins Rathaus lud der Kamenzer Pfarrer Jörg Naumann zur fotografischen Nachbetrachtung seiner Israel-Reise vom vergangenen Jahr und zeigte dabei zum Nachdenken ,,Jerusalemer Charaktere". Seinen würdigen Abschluss fand der Regionalkirchentag auf dem Kamenzer Markt, wo schließlich u.a. Pröpstin Friederike von Kirchbach, Landrat Michael Harig, der Kamenzer Oberbürgermeister Roland Danz, Oberlandeskirchenrat Dr.Christoph Münchow sowie Superintendent Reinhard Pappai die besten Segenswünsche zur Kirchenbezirks-Heirat beim gemeinsamen Genuss von Bautzner Senf auf Kamenzer Würstchen aussprachen. Das am selben Tag stattgefundene Kloster -und Familienfest im Zisterzienserinnenkloster St.Marienstern in Panschwitz-Kuckau fand ebenso, wie der Regionalkirchentag in Kamenz, großen Zulauf und Beachtung und ließ Glauben und Religion an der VIA REGIA im Herzen der Lausitz allumfassend lebendig werden. Jens Leopold
Symposium und AusstellungMigration und Heimatsuche im 19. Jh. und heute
Lange Museumsnacht in Bautzen: unterhaltsame HeimatkundeAuf eine interessante Erkundungstour durch die Geschichte einer vielfältigen Stadt an der VIA REGIA konnte man sich am 15. Mai 2010 während der Langen Nacht der Museen in Bautzen begeben. Im Stadtmuseum wurden bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur vorgestellt, die über Jahrhunderte die Entwicklung der Stadt maßgeblich geprägt haben. Der Bogen wurde hierbei vom Stadtmuseumsbegründer, Fabrikanten und Kunstsammlermäzen Otto Weigang über den Universalgelehrten und Leibarzt des Kurfürsten August von Sachsen, Caspar Peucer bis hin zur gefeierten Soloharfenistin der Staatskapelle Dresden, Jutta Zoff gespannt.Auf dem Reichenturm konnte man Bautzen von Oben betrachten. Auf der Ortenburg ließ das Deutsch-Sorbische Volkstheater in einer eindrucksvollen Licht, Klang- und Wortperformance die griechische Götterwelt des von Ernst Rietschel geschaffenen Giebels aus Stein lebendig werden. Im Festsaal des Sorbischen Museums brachten engagierte Schüler und Lehrer des Sorbischen Gymnasiums Bautzen die ausgezeichnete Szenische Lesung ,,Stimmen-ein literarischer Dialog unter dem Triptychon ,,Huldigung den sorbischen Patrioten" von Ante Trstenjak" zur Aufführung. Damit wurde in der einstündigen zweisprachigen Vorstellung ein umfassender Abriss über das Leben und die Kultur der Sorben bis hin zu ihren Sorgen und Problemen der Gegenwart gezeigt. Abschließender Höhepunkt der Langen Museumsnacht war das Konzert-Lese-Programm des Berliner Liedermachers Stephan Krawczyk in der Gedenkstätte Bautzen. In eindringlichen Liedern und Worten mahnte Stephan Krawczyk das Gefangensein in und außerhalb von Gefängnismauern an, stellte klar, daß Deutschland im Krieg sei und machte ebenso deutlich, daß die Naturausbeutung dem Menschen immer mehr zum Verhängnis wird ( aktuellstes Beispiel: die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ). So wurde der Abend, dem Anspruch der Gedenkstätte, ein Ort des Dialogs und kulturellen Austausches zu sein, im Gegensatz zur früheren Bestimmung der Stasi-Haftanstalt als Ausgrenzungs-, Entmündigungs- und Diskriminierungsort, vollauf gerecht. Nachdenklich gestimmt und geistig bereichert wurden die zahlreichen Museumsnachtwandelnden danach in die kühle Lausitzer Nacht entlassen. Jens Leopold
15 Jahre kommunalpolitische Bildungsarbeit in Sachsen-BKS gibt neue Dokumentationsbroschüre über VIA REGIA heraus Am 30.03.1995 wurde in Hoyerswerda das Bildungswerk für Kommunalpolitik in Sachsen gegründet. ,,Das Bildungswerk möge ein Forum des Gedanken-und Erfahrungsaustausches werden.", gab Prof. Kurt Biedenkopf damals die Richtlinie des Handelns auf dem Lausitzforum aus. Und so ging es dem Bildungswerk, nach den Worten des Ersten Vorsitzenden Martin Schmidt von Anfang an darum, die gesellschaftspolitisch relevanten Sachthemen klarzustellen, voranzutreiben und abzuwägen. Ein zuverlässiges Aufklärungs- und Bindeglied, Mittler zwischen Politik in Land und Kommune und dem Bürger ist das Bildungswerk für Kommunalpolitik nun seit nunmehr 15 Jahren, gestützt auf 20jährige Kommunale Selbstverwaltung in Sachsen. Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler umriss in einem Vortrag zur Festveranstaltung am 7. Mai 2010 im Kulturrathaus Dresden, welch umfassende politische Aufbauarbeit im Zusammenhang mit der Neugründung des Freistaates Sachsen und dem Inkrafttreten der Sächsischen Verfassung 1992 zu bewältigen war. Nach der Kreisgebietsreform folgte wenig später die Gemeindegebietsreform. Im Vergleich mit den anderen neuen Bundesländern sei man in Sachsen am weitesten vorangekommen. Die Planungs-,Personal- und Finanzhoheit stellt die sächsischen Kommunen weiterhin vor große Herausforderungen in der Folge von Bevölkerungsrückgang, Überalterung und Binnenwanderung. Gleichwohl bieten sich den sächsischen Kommunen aber auch neue Gestaltungsspielräume im Zuge der Europäisierung. Ein Beispiel hierfür ist die VIA REGIA - KULTURSTRASSE DES EUROPARATES. Soeben hat das Bildungswerk für Kommunalpolitik Sachsen e.V. eine neue Dokumentation über die ,,VIA REGIA - KULTURSTRASSE DES EUROPARATES" herausgegeben. Die informative und farbige Broschüre kann ab sofort über das BILDUNGSWERK FÜR KOMMUNALPOLITIK SACHSEN e.V., Friedrichstraße 2, 02977 Hoyerswerda, Tel.: 03571 40 72 17 / 18, Internet: www.bks-sachsen.de , e-mail: bks@bks-sachsen.de bezogen werden. Jens Leopold
In Krakau an der VIA REGIA spielt die Musik Zu einer guten Tradition geworden ist die Präsentation von Regionen und Kulturzentren Europas an der VIA REGIA durch das Sächsische Staatsministerium des Innern in Dresden. Im letzten Jahr stand das Karpatenvorland Podkarpackie mit einer Fotoausstellung und dem Auftritt des Folklore- und Tanzensembles der Universität Rzeszow im Blickpunkt. In diesem Jahr nun wird anlässlich der Europawoche 2010 die Stadt Krakau-Polens heimliche Hauptstadt- in den Focus gerückt. Als Auftakt spielten zur Eröffnung der Europawoche die Krakauer Ausnahmemusiker von Kroke ein großartiges Konzert im Dresdner Kulturrathaus. Die drei Musiker machten dabei deutlich, welche über Jahrhunderte gewachsene Musikalität aus dieser Stadt an der VIA REGIA hervorgeht. Die unverwechselbar eigenstilistische Klezmer-Musik von Kroke bringt zum Ausdruck, wie fruchtbar und vielfältig die osteuropäische jiddische Kultur ist, aus der sie im mittelalterlichen Europa entstanden ist. Kroke sind zu Recht die derzeit bekanntesten musikalischen Botschafter Polens in Europa. Dank Kroke's Musikalität hat schließlich auch Nigel Kennedy in Krakau eine neue künstlerische Heimat gefunden. Hörenswert: Nigel Kennedy and the Kroke Band: ,,East meets East" Sehenswert: Regionen Europas, Orte und Menschen, Entlang der Via Regia: Krakau-Krakow im Sächsischen Staatsministerium des Innern, Wilhelm-Buck-Str.2, 01097 Dresden
Jens Leopold
Sakrale Erkundungstour in einer langen Kirchen- und Museumsnacht in Kamenz Zu einem großen Erfolg gestaltete sich die Kamenzer Lange Nacht der Kirchen und Museen am 1.Mai 2010. Mit einem eindrucksvollen Orgelkonzert setzten zu Beginn Karl Heinz Ludwig an der Walker-Orgel in Begleitung von Dorotea Schüler (Violine) und Kathleen Lang (Violoncello) von der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz stimmungsvolle musikalische Akzente in der Hauptkirche St.Marien. Im Anschluß konnte dann Kamenz' schönste und größte Kirche unter fachkundiger Begleitung erkundet werden. So begaben sich die Kinder voller Neugier auf Schatzsuche und entdeckten so einen Fisch auf der Treppe zur Kanzel und den ziehbaren Kirchenlüster. Beim Aufstieg zum Kirchenturm kam man ganz schön außer Puste. Schließlich wurde man mit einer großartigen Draufsicht auf die Stadt an der VIA REGIA belohnt, deren Wegeverlauf von hier oben sehr deutlich zu erkennen war. In der gemütlichen Türmerstube konnte man sich mit schmackhaften Kamenzern (Würsten) stärken, die sich die Stadt soeben markenrechtlich schützen ließ. Wieder unten angekommen, konnte man von Herrn Großmann, einem Restaurator, in einem interessanten Diavortrag erfahren, wieviele sakrale Schätze noch im Verborgenen in Kamenz ruhen und der pflegenden Hände von Restauratoren bedürfen. In der ehemaligen Klosterkirche St. Annen ist man zur Zeit damit beschäftigt, die Deckenmalereien im Kirchengewölbe freizulegen und wiederherzustellen. Die junge deutsche und die junge französische Restauratorin sind hier ein eingespieltes Team. Das wird deutlich, wenn sie oben auf dem Baugerüst auf charmante Art und Weise ihre künstlerische Arbeit, wie das Retuschieren, anschaulich und verständlich erklären. Bis September 2011 soll die St.Annenkirche fertig saniert sein und die Lessingstadt Kamenz als Zentrum Sakraler Kunst intensiver in den Blickpunkt an VIA SACRA und VIA REGIA rücken. Ein Weg nach Kamenz lohnt in jedem Fall jetzt schon.
Jens Leopold
Stadtratssitzung im VIA REGIA-Tourismuszentrum in KönigsbrückAm 20. April 2010 tagte der Königsbrücker Stadtrat im Mehrzwecksaal des VIA REGIA Touristik- und Informationszentrum in Königsbrück. Dabei stand vor allem die zukünftige Gestaltung des VIA REGIA-Europaparks in Verbindung mit der Architekturmodellbauwerkstatt auf der Tagesordnung. In eindringlichen Referaten wiesen Martina Brandt vom VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V., Falk Schwaar von der Tourismusmarketinggesellschaft Oberlausitz, Thaddäus Ziesch vom Christlich Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. und nicht zuletzt Regionalmanagerin Kristina Kroemke vom Dresdner Heidebogen e.V. auf die Bedeutung des Standortes Königsbrück an der VIA REGIA und deren überregionaler und europäischer Ausstrahlung in diesem Zusammenhang hin. Ziel ist es, die kommunalen Entscheidungsträger in Königsbrück, von der weiteren Förder-und Entwicklungsnotwendigkeit des Touristischen Zentrums an der Europäischen Kulturstrasse VIA REGIA zu überzeugen. So setzt die nachhaltige touristische Stadtentwicklung im VIA REGIA-Kontext eine stabile Unterstützermehrheit im Königsbrücker Stadtrat vorraus, zumal die Stadt Königsbrück Eigentümer des VIA REGIA-Europapark- Areals ist. Jens Leopold
Landkreis Görlitz Wir trauern mit unseren Europäischen Nachbarn in PolenVoller Bestürzung erreichten uns die schrecklichen Bilder vom Flugzeugabsturz bei Smolensk, bei dem der polnische Präsident Lech Kaczynski, seine Frau und ein wichtiger Teil der Elite des Landes ums Leben kamen. Wir möchten an dieser Stelle unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere tiefe Anteilnahme an dem für unseren europäischen Nachbarn so schweren Schicksalsschlag zum Ausdruck bringen. Die Freiheit Polens und die Freiheit Europas sind die Grundvoraussetzungen und Grundfesten, um der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA Gestalt zu geben. So eint uns das Lebenswerk der so tragisch zu Tode gekommenen Führungspersönlichkeiten Polens. Liebe Europäische Nachbarn in Polen, wir trauern mit Euch und stehen in dieser schweren Zeit fest an Eurer Seite! VIA REGIA BEGEGNUNGSRAUM LANDESVERBAND SACHSEN e.V. UNTERWEGS Dt. pl. Radtour auf der VIA REGIA Görlitz-Saarbrücken 28. Juni – 11. Juli 2010 12.-14. März 2010 Leipzig trotzt der Wirtschaftskrise Lessing nachgereist und Akzente gesetzt Ich lernte mich selbst kennen ,,Lessing nachgereist " lautet der Titel eines interessanten Buchprojektes, welches das Lessing-Museum Kamenz anlässlich des 281. Geburtstages des großen Dichters und Denkers am 22. Januar 2010 zum Auftakt der diesjährigen Lessing-Akzente im Röhrmeisterhaus in Kamenz präsentierte. Die Kamenzer Fotografin und Künstlerin Anne Hasselbach wurde im Auftrag des Lessing-Museums im vergangenen Jahr auf eine mehrmonatige Reise zu Lessings Wirkungsstätten und Lebensstationen geschickt und entdeckte mit den wachen Augen der Fotografin eindrucksvolle Motive an den einzelnen Orten. Neben Putzkau, Meißen, Wittenberg, Berlin, Frankfurt/Oder, Potsdam, Dresden, Amsterdam, Halberstadt, Bad Pyrmont, Göttingen, Hamburg, Jork, Wolfenbüttel, Wien, Italien, München und Braunschweig werden auch die Fotomotive von Lessings Niederkünften entlang der VIA REGIA in Kamenz, Leipzig und Breslau mit passenden, aussagekräftigen Lessing-Zitaten, die Aufschluss über seine jeweiligen Empfindungen, Gedanken und Lebenserfahrungen an den einzelnen Orten geben, angereichert. Als Autorinnen fungieren hierbei die Leiterin des Lessing-Museums Kamenz, Dr. Sylke Kaufmann und die Museumsreferentin Marion Kutter. Für die Gestaltung des Buches zeichnet neben Anne Hasselbach der Kamenzer Grafikdesigner Rüdiger Vollhardt verantwortlich. In diesem Jahr soll nun endlich die Neuausrichtung der Lessing-Sammlung umgesetzt werden. Dabei soll das bewährte Buchprojekt- und Künstlerteam auch maßgebliche Akzente setzen. Man darf also gespannt sein, wie sich Kamenz zur Kultur- und Kunststadt an der VIA REGIA, der Europäischen Kulturstrasse bis zum Tag der Sachsen 2011 in Kamenz und begleitend zur Sächsischen Landesausstellung VIA REGIA im selbigen Jahr in Görlitz/Zgorzelec weiter entwickelt. Lessings Nachfahren sind über die Kamenzer Aktivitäten schon gut unterrichtet. Sie waren zu Gast bei den Lessing-Akzenten 2010. Georg Baselitz hat signalisiert, den Aufbau einer repräsentativen zeitgenössischen Kunstsammlung in Kamenz zu unterstützen. Und Kulturamtsleiter Reinhard hofft in diesem Jahr für die große städtische Bühne auf dem Hutberg auf den ,,Silbermond-Effekt ''. Näheres zum vorgestellten Buchprojekt, zu den Lessing-Akzenten 2010 und zur Angebotspalette des Lessing-Museums erfahren Sie unter: www.lessingmuseum.de ( Jens Leopold )
,,Einen Gott erkennen, sich die würdigsten Begriffe von ihm zu machen suchen, auf diese würdigsten Begriffe bei allen unsern Handlungen und Gedanken Rücksicht nehmen: ist der vollständigste Inbegriff aller natürlichen Religion." ( Gotthold Ephraim Lessing )
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Geschichte ist ohne Karten nicht denkbar |
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Am 16.09.2009 trafen sich in der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden Vertreter des VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. mit dem Historiker Prof. Karl Heinz Blaschke und Prof. Ivan Panajotov von der Fakultät um die erarbeiteten Recherchen zum Verlauf der VIA REGIA in Sachsen abzustimmen. |
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Die jungen Leute übergeben den
Bürgermeistern von Sroda Slaska das VIA REGIA Schild.
Überquerung der Weichsel
Europäische Wasserscheide im uk.
Roztocze Gebirge kurz vor Lviv.
Begegnung in Ostpolen
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Insgesamt 17 junge Leute aus Görlitz, Zgorzelec und Umgebung waren in den Sommerferien 16 Tage unterwegs mit ihren Rädern auf den Spuren der ehemaligen Handelsstraße VIA REGIA, die im Jahr 2011 Gegenstand der 3. sächsischen Landesausstellung in Görlitz sein wird. Nach 800 km erreichten sie die ukrainische Stadt Lviv. Anschließend fuhren sie mit dem Zug zum östlichen Endpunkt der VIA REGIA nach Kiew. |

In einer interessanten Abschlusspräsentation stellte am 13. 09. 2009 der Leiter der AXIS MUNDI Akademie Mühldorf ( bei München ), Herr Hans-Jörg Müller die Ergebnisse eines einwöchigen Werkschulprojektes zur zukünftigen Gestaltung und Ausrichtung der VIA REGIA - Stadt Königsbrück und des hier entstehenden VIA REGIA - Parkes vor. Der gut besuchte Vortrag im Touristischen Informationszentrum VIA REGIA Königsbrück machte deutlich, welche Entwicklungspotentiale Königsbrück im Kontext mit dem Königs- und Pilgerweg VIA REGIA hat. Die zwanzigköpfige Expertenrunde von Architekten, Landschafts-, Raum- und Wegeplanern, die erfolgreich eine Geomantie-Ausbildung an der AXIS MUNDI Akademie absolviert hat, trat eindrucksvoll den Beweis an, welcher Erkenntnisgewinn während einer Entschleunigung an einem Ort an der VIA REGIA gezogen werden kann. Sie fanden die Zeit, den Ort aus verschiedenen Perspektiven heraus zu untersuchen, Details zu erfassen und ihre in der Historie begründete Bedeutung zu analysieren. Herausgekommen ist dabei ein beispielgebendes Gestaltungsmodell, welches der VIA REGIA über Königsbrück hinaus sinnvoll ein neues Gesicht verleihen könnte.
Die Untersuchung machte dabei deutlich, dass die VIA REGIA in der öffentlichen Wahrnehmung ihrer Bedeutung dem Pilgerweg auf selbigem Verlauf hinterher hinkt. Jakobspilger bescheren dem ländlichen Tourismus in Sachsen stetig steigende Zuwachsraten. Es wird von Ost nach West gepilgert. Warum sollte man dann nicht auch den VIA REGIA - Park in Königsbrück nach diesem Ziel hin ausrichten? Die Pilgererfahrungen eines Pilgers wurden in das AXIS MUNDI-Werkschulprojekt mit einbezogen. Er verwies darauf, dass es ihm wichtig ist, teerfreie Straßen zu begehen und dabei die Landschaft in all ihrer Schönheit zu erfassen.
Die Geomantie-Experten stellten eine Achsialität in der Ausrichtung der Stadt Königsbrück fest. Man zog sich das Stadtwappen zu Rate. Es zeigt eine Brücke und darüber eine Königskrone. Mit der fünfzackigen Königskrone lässt sich der fünf Länder umspannende Königsweg VIA REGIA symbolisieren. Die Königsbrücker Wappen-Struktur könnte in das Landschaftsbild des VIA REGIA - Parkes eingepflegt werden.
Vom Bauch des Marktes sollte der Tourist zielgerichtet zum Schloss, weiter zum Kamelienhaus über den Schlosspark bis hin zum Kopf VIA REGIA- Park geführt werden. Dabei könnte er auf seiner Wanderroute in einem Raum der Stille ( einer Raum-Sculptur ) innere Einkehr finden und ein Sühnekreuz auf sich wirken lassen. Von Sogwirkung war die Rede. Man bedient sich der Philosophie bei der Ausgestaltung von Warenhäusern und Supermärkten.
Zahlreiche Ideen zur Gestaltung des VIA REGIA - Parkes trug das AXIS MUNDI - Werkschulprojekt aus einer zielgerichteten Bevölkerungsbefragung heraus zusammen. Der Architekturmodellbauverein könnte ein Mitmach-Angebot in Form einer Modellbau-Schauwerkstatt einrichten. Es wird empfohlen mindestens zweimal im Jahr Aktionstage im VIA REGIA - Park durchzuführen. Aus den Städten und Ländern der VIA REGIA könnten ausgewählte Handelswaren zum Kauf angeboten werden. Die Gastronomie könnte entsprechende kulinarische Themenwochen veranstalten.
Eine EXPOsition der VIA REGIA mit allen 5 Sinnen erlebbar gemacht, kann Königsbrück zu einem überregionalen touristischen Anziehungspunkt verhelfen. Dazu bedarf es des gemeinschaftlichen Zusammenwirkens aller Aktiven, um solch ein überzeugendes Konzept zu verwirklichen und mit der Marke ,,EXPO REGIA" der VIA REGIA nachhaltig zukunftsfähige Gestalt zu geben.
Dem Förderverein VIA REGIA Architekturmodellbau Königsbrück e.V., der Stadt Königsbrück und nicht zuletzt den Vertretern des Werkschulprojektes der AXIS MUNDI Akademie gehört gebührender Dank, die Entwicklung der Europäischen Kulturstrasse VIA REGIA so engagiert und so aktiv voranzutreiben.
Jens Leopold

Das Gelände des künftigen Via Regia Parks in Königsbrück erfährt vom 8. bis 13. September 2009 eine Renaissance der ganz eigenen Art: Das Werkschulprojekt der Akademie AXIS Mundi erarbeitet mit kreativen Ideen neue Möglichkeiten zur Freiflächengestaltung rund um das Thema VIA REGIA.
Als ehemalige Garnisonsstadt war Königsbrück geprägt durch einen von Deutschlands größten Truppenübungsplätzen und Sammelplatz für Soldaten, die von Königsbrück aus in die beiden Weltkriege geschickt wurden. Nach 1945 wechseln nur Farbe und Gesinnung und das Areal wird zum Kasernengelände der Roten Armee mit all seinen ökologischen und menschlichen Verwüstungen. Auch wenn die deutsch-deutsche Mauer 1989 fällt und die Einwohnerzahl Königsbrücks plötzlich nicht mehr überwiegend aus Soldaten besteht, bleibt bis zum Jahr 2005 der Eindruck von Betonmauern und Stacheldraht. Nach der militärischen Nutzung des Geländes von 1893 bis 1991 beginnt dann am 22. Februar 2005 mit dem ersten Baggerhub der Abrissarbeiten auf dem `Alten Lager` ein historischer Moment des Neubeginns. Der damalige langjährige Königsbrücker Bürgermeister Jürgen Loeschke wirbt mit der Idee Königsbrück zum „Schaufenster für die Via Regia“ zu entwickeln, und fördert damit einen grundlegenden Imagewandel der ehemaligen Garnisonsstadt. Als `Konversion für die Zukunft` sollen auf der Brachfläche nun Ideen für eine zivile Nachnutzung entwickelt werden. Aus der Brachfläche ist eine Freifläche geworden, die im 21. Jahrhundert dazu einlädt Visionen für eine friedliche Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.
Im Kontext der Stadtplanung ist mit Konversion die Umnutzung von Gebäuden und Flächen gemeint. Wie lässt sich Konversion, die ja im eigentlichen Sinn Umwendung und Umkehr (von lat. conversio) bedeutet, in einem tieferen Sinn verstehen ?
Lässt sich Konversion in diesem tieferen Wortsinn ganz praktisch anwenden und beziehen auf das Gelände des `Alten Lagers´?
Auf dem heutigen Grün in der vorläufigen Parkfläche wartet vom 8. bis 13. September eine anspruchsvolle Aufgabe auf 20 Teilnehmer der Geomantieausbildung der AXIS MUNDI Akademie aus Mühldorf bei München. Die Absolventen, meist Architekten oder Landschaftsplaner, werden in diesem Werkschulprojekt Gestaltungsideen und Visionen für den künftigen VIA REGIA – EUROPAPARK Königsbrück entwickeln, die in einer ganzheitlichen Arbeitsweise die Tiefendimensionen des Ortes einbeziehen. Ziel Ihrer Arbeit ist, den „Genius Loci“ des Ortes zu erfassen, Raumstrukturen, Topographie, Wegebeziehung und atmosphärische Qualitäten des Ortes und seiner Umgebung zu analysieren. Mit den traditionellen wie neuzeitlichen Ansätzen der Geomantie wird das Wissen und Handwerkszeug von Stadtplanern, Architekten und Landschaftsgärtnern grundlegend erweitert um die dynamischen, qualitativen und identitätsstiftenden Dimensionen von Landschaft und Kulturraum. Durch den Einbezug geschulter Wahrnehmung ist es möglich den Ort, seinen Genius und seine Geschichte mehrdimensional zu erleben. Die so gewonnenen Erkenntnisse aus der erweiterten Wahrnehmung bilden eine wesentliche Grundlage für die Projektplanung und -gestaltung.
In diesem Sinne bedeutet Heilung für einen Ort mit all seiner Geschichte und Erinnerung genau wie für den Menschen etwas essentiell Tieferes als „Gras drüber wachsen“ zu lassen, Entwicklung mehr als das Umsetzen von gewünschten Funktionen: Es geht um eine „authentische“ Raumentwicklung
Die Geschichte hat gezeigt, dass das `Alte Lager` ein Ort ist, vom dem kraftvolle Impulse mit großer Ausstrahlung und Wirkung ausgegangen sind.
Diese Worte klingen erst einmal zynisch, weil sie im Kontext der historischen Tatsachen nur mit der Erfahrung von Gewalt und Zerstörung verbunden werden.
Da die Geomantie bewusst mit den vorhandenen Prinzipien eines Ortes arbeitet, ist es möglich die besonderen Qualitäten und Potentiale des Standorts einzubeziehen, ebenso wie die Notwendigkeit von Klärung und Reinigung möglicher Störungen.
Die Teilnehmer der Geomantieausbildung werden sich in unterschiedlichen Arbeitsgruppen u.a. mit den folgenden Themen beschäftigen:
| Sie sind herzlich eingeladen zur Abschlußpräsentation des Werkschulprojekts der AXIS MUNDI Akademie. Der Leiter der Akademie Hans-Jörg Müller und die Teilnehmer freuen sich auf Ihre Fragen und eine angeregte Diskussion! Ich freue mich sehr, dass diese Kooperation mit dem Förderverein Architekturmodellbau VIA REGIA Königsbrück zustande gekommen ist. Valeska Schöne |
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Sächsische Zeitung, 29.06.2009
Radfahrer nehmen von Görlitz aus 800 Kilometer der Via Regia unter die Pedale
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Nach abenteuerlichen Radlerkilometern erreichten wir Lviv (Lemberg) und bekamen von der „Deutschen Jugend“ – Organisation der deutschen Minderheit in der Ukraine, die herzliche und intensive Gastfreundschaft zu spüren. Wir wurden in eine hervorragende Unterkunft geführt und am nächsten Tag erfuhren wir sehr viel über die bewegte Geschichte der Stadt und der Ukraine. Nach ca. 380 Stufen Aufstieg im Rathausturm genossen wir bei herrlichstem Wetter den Blick auf die Stadt.
Ein Erlebnis für alle war die Fahrt im Nachtzug nach Kiew. Dort kamen wir gegen 9:00 Uhr an und suchten unser Hostel auf. Wir sind angenehm überrascht von der gepflegten und geschmackvoll eingerichteten Einrichtung und freuen uns auf die verbleibende Zeit in Kiew und auf Oleg Finger – unsere Kontaktperson in der Hauptstadt der Ukraine.
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Wir sind gestartet! Es rollt! 92 km im Dauerregen gleich am 1. Tag und auch der 2. Tag brachte keinen Sonnenschein! Die Stimmung in der Truppe ist trotzdem top. Mittlerweile haben wir Wroclaw erreicht und genießen die abendliche Atmosphäre der Großstadt. Vorher besuchten wir Zlotorya und übergaben in Srodzie Slaskie dem Bürgermeister das 1. Via Regia Schild und besichtigten den berühmten schlesischen Schatz.
Auch Kettenriss, Reifenpanne und Bremsdefekte können uns nicht von unserem Ziel abbringen.
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Was zu jedem mehrstöckigen Gebäude gehört, aber kaum als eigenständiges architektonisches Bauwerk wahrgenommen wird, ist die Treppe. Auf diese Vernachlässigung lenkt nun eine Ausstellung im Schloss Krobnitz ihr Hauptaugenmerk.
Was hier auf 30 Tafeln dokumentiert wird, sind die Treppen in mehr oder weniger markanten Gebäuden in Niederschlesien. Eigentlich ist diese Ausstellung nur die Quintessenz aus einer Treppendokumentation, die der Freistaat zusammen mit dem Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund in Auftrag gegeben haben.
Drei Jahre Arbeit stecken drin

"Von der Vorbereitung bis zur heutigen Ausstellung haben wir drei Jahre gebraucht", erzählt Professor Hans Dieter Blanek, der zusammen mit seinem Sohn Boris Aleksander die Treppendokumentation fertigte. Ohne die Unterstützung der polnischen Seite ging es dabei nicht. Grzegorz Grajewski als Fachberater der polnischen Denkmalbehörde, und Fotograf Zbigniew Kulik als Fotograf haben wesentlich zu diesem Projekt beigetragen.
"Wir haben 118 bauliche Anlagen aufgesucht, die sich in 64 Orten im ehemaligen Bezirk Niederschlesien befinden", sagt Hans Dieter Blanek. Dabei bereiste der Architekt die Städte und Dörfer beiderseits der Neiße.


Niedergeschrieben und aufgelistet ist das Ergebnis in einer umfangreichen Dokumentation, die heute während eines Kolloquiums im Schloss Krobnitz vorgestellt wird. "Wir haben noch existierende Treppen in die Dokumentation aufgenommen und erzählen dabei auch ihre Geschichte." Dabei interessierten Hans Dieter Blanek nicht nur die Treppen, die vor 1945 gebaut wurden, sondern auch die aus der Zeit danach, der Moderne.
Eine Wanderausstellung

"Die Treppendokumentation ist als eine Wanderausstellung angelegt. Die Tafeln sind in deutsch und polnisch beschriftet und wir wollen sie auch auf polnischer Seite zeigen", sagt Steffen Menzel als Geschäftsführer des Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbundes. Doch die Premiere feiert diese Dokumentation heute auf Schloss Krobnitz, wo sie bis zum 30.August gezeigt wird.
"Treppen in Niederschlesien", eine Ausstellung des Freistaates Sachsen und der Wojewodschaft Dolnoslaskie (Niederschlesien), wird heute, 19Uhr, auf Schloss Krobnitz eröffnet.
Ein Kolloquium zu diesem Thema findet heute, 14Uhr, im Schloss statt. Dort werden auch die Macher der Dokumentation Auskunft über ihre Arbeit geben.
Steffen Gerhardt, Sächsische Zeitung, 27. März 2009

Eine einheitliche Ausschilderung der ehemaligen Handelsstraße Via Regia soll zumindest in Sachsen in die Tat umgesetzt werden. Das hat sich der Via-Regia-Begegnungsraum Landesverband Sachsen vorgenommen.
"In einer Arbeitsgruppe haben wir das Projekt diskutiert und die Schilder entworfen, die von einer Werbefirma in Markersdorf hergestellt werden", erzählte Verbandsvorsitzende Martina Brandt der SZ.
Nutznießer der neuen Beschilderung ist die Stadt Reichenbach. "Wir sind die Ersten, die diese Schilder bekommen. Nicht nur entlang der Handelsstraße sollen sie aufgestellt, sondern auch an markanten Gebäuden angebracht werden", informierte Bürgermeister Andreas Böer jüngst den Stadtrat. Dieser dankte dem Landesverband nicht nur für seine Initiative, einem Stück Heimatgeschichte wieder seinen Namen zu geben, sondern beschloss auch einstimmig die Ausschilderung im Stadtgebiet. Erster Hinweis am Rathaus
Am Sonnabend soll im Beisein von Landrat Bernd Lange (CDU) das erste Schild angebracht werden. "Wir haben dafür das Rathaus ausgewähl", erklärte Gottfried Semmling von der Görlitzer Geschäftsstelle des Landesverbandes. Mit den dunkelroten Schildern bekommt der ehemalige Handelsweg den Namen "Kulturstraße Europas". So wird es zumindest an den Ortseingängen stehen.
"Unser Ziel ist es, bis 2011 die gesamte Straße auf sächsischem Territorium auszuschildern", erklärt Vorsitzende Martina Brandt. In Reichenbach ist der Anfang gemacht. Nun will der Landesverband in Markersdorf mit seiner Schilder-idee punkten. Die Idee ist, auch über die Neiße hinaus die Via Regia - zu Deutsch Hohe Straße - weiter auszuschildern. Erste Kontakte zu den Polen sind geknüpft, die nun weiter vertieft werden müssen.
Das Gleiche trifft für die Städte und Gemeinden zu, die in westlicher Richtung liegen. Denn von Reichenbach führt die Via Regia weiter durch Bautzen, Kamenz, Königsbrück, Großenhain, Oschatz, Wurzen und Leipzig.
Steffen Gerhardt, Sächsische Zeitung, 3. März 2009
Am 16. Januar 2009 wurde das neue Informationszentrum VIA REGIA Königsbrück- Königsbrück – Information, was ebenfalls eine der drei Regionalstellen des VIA REGIA Begegnungsraumes Landesverband Sachsen e.V. ist, eröffnet.
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Die neue Informationsstelle bezog Räume im Gebäude, Am Schloßpark 19, wo sich bereits seit fast schon zwei Jahren der Architekturmodellbau VIA REGIA befindet.
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Am 12. November 2008 wurde der Abschluss des Gemeinschaftsprojektes der Gestaltung des Neuen Internetportals des VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. als Bestandteil der Kulturstraße des Europarates zwischen dem Sächsischen Landesverband, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden ( HTW) und dem Nieskyer Informatikzentrums ( NIZ ) in einer Präsentationsveranstaltung an der HTW Dresden erstmalig der Öffentlichkeit in Sachsen vorgestellt. Der übervolle Vortragsraum machte dabei das große Interesse an der Entwicklung der Europäischen Kulturstraße VIA REGIA in Sachsen deutlich.
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Am 12. November 2008 wird der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V den mehrsprachigen Internetauftritt eingebunden in die kartografische Gestaltung der VIA REGIA in Sachsen, ein Gemeinschaftsprojekt mit der HTW Dresden (FH) und dem VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V., präsentieren.
Dieses Projekt wurde unter Mitwirkung von Städten und Gemeinden an der VIA REGIA erarbeitet und zeigt Potentiale, Kooperationen und Netzwerke an der VIA REGIA in Sachsen auf. Funktionen einer virtuellen Show wurden verbunden mit googlemaps und weiteren interessanten Einblicken und Anwndungen. Die Vorbereitungen der Region zur 3. Sächsischen Landesausstellung 2011 in Görlitz wollen wir mit einer informativen Plattform unterstützen. Interessierte Personen sind herzlich eingeladen.
Auf Einladung des Institut Européen des Initéraires Culturels, des Europäischen Kulturstrassenbüros in Luxemburg, beteiligte sich der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. vom 6.-9, November am gemeinsamen Stand der anerkannten Europäischen Kulturstraßen auf der Messe Salon International du Partimoine Culturel in Paris. Auf dieser Kulturmesse präsentierte der Verein sein in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden (HTW) entstandenes Projekt „Kartographische Erfassung der VIA REGIA in Sachsen“. Diese Internetpräsentation wurde von den maßgeblich am Projekt Beteiligten Professor Dr. Panajotov und den Studenten Thomas Jurk und Fabian Naumann, von der HTW Dresden (FH), vorgestellt. Der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. wurde von Herrn Semmling aus Görlitz vertreten. |
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Neben Informationen über den Landesverband auf Französisch wurden auf dem VIA REGIA Tisch Prospekte über Burgen und Schlösser in Sachsen, eine Image-Broschüre über die Oberlausitz in Französisch, sowie eine Broschüre über die „via sacra“ in Englisch und Flyer über Görlitz, Königsbrück, Markersdorf und Königshain auf Englisch bzw. Deutsch angeboten. Großes Interesse fand eine farbige Europakarte in der der Verlauf der VIA REGIA eingetragen war. |
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Höhepunkte der Messe aus der Sicht des VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. war der Besuch des französischen Kulturministers, ein Interview von Sorinna Kapp, der Stellvertretenden Vorsitzenden des Institutes der europäischen Kulturstraßen mit dem Radiosender EUROPA I und die Präsentation von 6 Europäischen Kulturstrassen im Studiosaal der Comedy Francais am Nachmittag des 08.11.08. Diese Vorstellung musste auf Französisch gehalten werden, was den vier Angereisten aus Sachsen in Teamarbeit gut gelang. | ![]() |
"Die Straße der Könige. Impressionen zur via regia" lautete der Titel einer Lesung von Dr. Gert Zenker am 23. September 2008, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses der Gemeinde Weißenberg. Auf dem Programm standen dabei Aphorismen, Prosatexte und Lieder über das Leben auf der via regia zwischen Bautzen und Görlitz vom 18. bis 20. Jahrhundert.
Der VIA REGIA Begegnungsraum- Landesverband Sachsen e.V. hat im Rahmen der 5. Sächsischen Literaturtage den Autor Jörg Bernig am 24. September 2008, um 19 Uhr in die Galerie Klinger, Brüderstraße 9 nach Görlitz eingeladen. In einer Lesung präsentierte Jörg Bernig dabei seinen Roman ,,Niemandszeit" , wo es um das Schicksal einer Gruppe Gestrandeter in einem verlassenen Walddorf im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechoslowakei im Zuge der Vertreibung im Gewirr der Grenzlinien 1945 /46 geht .
"Märchen, Geschichten und Gedichte verbinden Kinder in Leipzig und Europa"
war das Thema mehrerer Veranstaltungen in Leipzig.
Unter Moderation der Kinderbuchautorin Angela Hackbarth, und Elia von Sciroursky, Lehrer für Deutsch, Ethik und Philosophie wurden Kinder im Alter von 8-10 Jahren mit internationalen Themen bekannt gemacht. Anhand von Märchen, Geschichten und Gedichten konnten Kinder erleben und erfahren, wie sie mit anderen Kindern in Europa und weltweit verbunden sind. Dabei wurde die VIA REGIA als Kulturstraße des Europarates vorgestellt und in den Mittelpunkt der Arbeiten gerückt.
Organisatoren und Unterstützer waren das Palais Sonnenschein, die Unternehmergemeinschaft Leutzsch, die Bäckerei Brotbüchse,
der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V.
Die Veranstaltungen wurden im Palais Sonnenschein in der Hans Driesch Straße 52, in Leipzig – Leutzsch am 23.09.2008 und 24.09.2008 von 14.00-18.00 Uhr durchgeführt.
Näheres dazu können Sie von Herrn Döhler ,Tel.: 0341 44 29 440 erfahren.
Was als erstes in den Bahnhof einfährt, ist der Zug-Kopf. Das Königsbrücker Unternehmen RCS hat sich auf die Fertigung solcher Komponenten spezialisiert. Und so bewegen sich viele solcher Köpfe aus Königsbrück über das europäische Schienennetz und stellen Verbindungen her. ,,EUROPA in SACHSEN in Bewegung bringen" könnte das Leitmotiv der Stippvisite des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich am 29. August 2008 in seinem Wahlkreis, in Königsbrück gewesen sein. Nach der Betriebsbesichtigung der Königsbrücker Firma RCS, einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region, stand in Begleitung von Landrat Michael Harig und Bürgermeister Heiko Driesnack der Besuch des Sommerfestes im VIA REGIA- Park Königsbrück auf dem Programm. Der im April 2008 gegründete Förderverein Architekturmodellbau VIA REGIA unter der Leitung des verdienstvollen ehemaligen Königsbrücker Bürgermeisters Jürgen Loeschke lud an diesem Tag alle Interessierten zu einem vielgestaltigen Tag der Offenen Tür mit umfangreicher Präsentation der VIA REGIA- Modellbauwerke. Neben Werkstattführungen, musikalischen Zwischenspielen der Capella VIA REGIA aus Leipzig und dem Akkordeonorchester Königsbrück, Fachvorträgen zur VIA REGIA, einer Fotoausstellung des Thüringer Künstlers Kamen Pawlow aus Gotha, konnte man auch in den Genuß kulinarischer Spezialitäten der VIA REGIA- Regionen kommen. Herr Prof. Ivan Panajotov von der HTW Dresden wies auf die Fortschritte in der kartographischen Erfassung der VIA REGIA in Sachsen hin. Martina Brandt, die Verbandsvorsitzende vom VIA REGIA BEGEGNUNGSRAUM LANDESVERBAND SACHSEN e.V. skizzierte die Aufgabenschwerpunkte und Zielstellungen des VIA REGIA- Landesverbandes und unterstrich die gute Kooperation mit den Partnern aus Königsbrück. So wird in Kürze eine VIA REGIA- Regionalstelle in Königsbrück geschaffen. Im Raum Königsbrück kreuzen sich die Wege des Ökumenischen Pilgerweges mit der VIA REGIA, dem sächsischen Teil der anerkannten Kulturstrasse des Europarates. Die Pilgerströme auf dem Ökumenischen Pilgerweg nehmen hier stetig zu, was sich in der guten Auslastung der hier geschaffenen Pilgerunterkünfte wiederspiegelt. Frau Valeska Schöne und Herr Jürgen Loeschke vom FV Architekturmodellbau VIA REGIA Königsbrück machten auf die Bedeutung des VIA REGIA- Parks in Verbindung mit der Regionalstelle und dem Fremdenverkehrsbüro für Königsbrück und die Gebietsgemeinschaft des Westlausitzer Heidebogens aufmerksam. Von Königsbrück ausgehend können bei entsprechender Förderung Verbindungen von europäischer Bedeutung hergestellt werden. Das Sommerfest im VIA REGIA- Park, das Engagement der Gemeinde Königsbrück, des FV Architekturmodellbau VIA REGIA und der Firma RCS, das Wirken des VIA REGIA-BEGEGNUNGSRAUM Landesverband Sachsen e.V. und der vielen ehrenamtlich Aktiven in der Region und nicht zuletzt der Besuch des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich in Königsbrück können als ein guter Anfang für dieses Vorhaben gewertet werden.
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Am 10. August feierte die Dresdner Wohnungsgenossenschaft Johannstadt e.G. zum siebten Mal ihr jährliches Elbefest.
In Würdigung des diesjährigen 60. Europatages des Europarates stand das Fest unter dem Motto „Europa trifft sich in Johannstadt“.
Grund genug für den VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. sich mit einem Infostand zu beteiligen.
Zahlreiche Städte und Gemeinden, die sich an der VIA REGIA befinden, stellten Informations- und Werbematerial zur Verfügung. Der Verein präsentierte sich in guter Gesellschaft mit den Ständen vom Institut francais, dem Europahaus Dresden, dem Ost-West-Institut und vielen anderen Vereinen, denen die europäische Gemeinschaft am Herzen liegt.
Mehr als 15.000 Gäste besuchten die Veranstaltung, die den Besuchern bei Musik, Tanz und Spielen auf eine äußerst unterhaltsame und vielfältige Weise Europa ans Herz legte.
Der Landesverband begrüßte zahlreiche Gäste am Stand, die sich mit großem Interesse über die VIA REGIA und ihre Anliegerorte informierten.
Sigrid Schönfelder
15.08.2008

VIA REGIA-Kulturstraße Europas Anerkennungsurkunde als „Major Cultural Route of the Council of Europe“ mehr » |
| Anliegen des Projektes Der VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. hat sich zum Ziel gestellt die Via Regia auch Hohe Straße genannt als moderne Ost- West Verbindung zu erforschen und zu beleben. mehr » |
| Virtuelle VIA REGIA wird vorbereitet Womit sich der sächsische VIA REGIA Landesverband gerade beschäftigt sagt die Vorsitzende Martina Brandt. mehr » |
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