Wappen Königshain
Wappen Königshain
Königshain ist ein Waldhufendorf mit zahlreichen gut erhaltenen Vierseithöfen. Es wird vom kleinsten Gebirge Deutschlands, den „Königshainer Bergen“ umgeben. Heute wohnen in unserem Ort ca. 1.280 Einwohner.

Urkundlich erwähnt wurde Königshain erstmals 1228. Das älteste Gebäude ist der „Steinstock“, der neben dem im 16. Jahrhundert errichteten Jagdschloss (Wasserschloss) und de Barockschloss sowie der Kirche zum historischen Dorfkern gehört. Im angrenzenden Schlosspark befinden sich zwei Gräberfelder gefallener deutscher Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Dieser historische Bereich wurde in den Jahren nach der Wende unter Verwendung von Fördermitteln umfassend saniert. Ein Besuch lohnt sich!

Oberhalb des ehemaligen Bahnhofes führt ein Weg über die Hochsteinstraße zum „Natur- und Steinbruchlehrpfad“ und dem Granitabbaumuseum sowie in das Naturschutzgebiet „Königshainer Berge“. Der Lehrpfad gewährt Einblicke in die reizvolle Natur, das Museum zeigt Ausschnitte aus der jahrhundertealten Geschichte der Steinbrucharbeit.

Eines der beliebtesten Ausflugsziele ist der „Hochstein“ (406 m) mit seinem stählernen Aussichtsturm und der Baude. Vom Aussichtsturm bietet sich bei schönem Wetter ein herrlicher Blick auf das Dorf, auf die gegenüberliegenden Kämpferberge mit den noch teilweise sichtbaren Waldhufen, auf die Landeskrone Görlitz und im Hintergrund auf das Riesen- und Isergebirge. Am Fuß der nördlichen Ausläufer der „Königshainer Berge“ verläuft die Autobahn A 4 und führt weiter ins Nachbarland Polen.

 

Gotthold Ephraim Lessing  
  www.coe.int
www.culture-routes.lu www.europa.eu
Via Regia Sculptura

 
 Netzwerk "VIA REGIA-
 Kulturstraße des Europarates"