Besinnung – Sakrale Stätten

Sehens- und Erlebenswertes
Touristische Highlights
Kleinode am Wegesrand

Seidenberger Straße
02826 Görlitz

Görlitz, Auferstehungskirche

Typische barocke Dorfkirche mit einem gotischen Chorraum.
Liegt unmittelbar am Grenzfluss Neiße.

An der Frauenkirche
02826 Görlitz

Görlitz, Frauenkirche

Dreischiffige Hallenkirche mit langgestrecktem Chor und spätgotischer Einwölbung. Sie wurde allein durch die Spendenwilligkeit der Görlitzer Patrizier unterhalten und verfügte über keine eigene Pfarrgemeinde.

Pfarrweg 6
02633 Göda

Göda, Stiftskirche St. Peter und Paul

Weithin sichtbar überragen die zwei Türme der Stiftskirche St. Peter und Paul die hügelige Landschaft zwischen Bischofswerda und Bautzen. Die Kirche verfügt über eine moderne Innenraumgestaltung durch den Dresdner Künstler Friedrich Press unter dem Thema: „Mission – Christianisierung der Sorben durch die deutschen Einwanderer“. Dieses Thema ergab sich folgerichtig aus der Geschichte der Kirche und des Ortes. Im Innenraum sehenswert ist die Orgel der Firma Eule (Bautzen), in Form eines Segelschiffes, der Sandstein-Altar von 1512 und die Sandstein-Taufe von 1150. Auf dem Friedhof findet man das Grab von Imiš, dem Mitbegründer der Diakonie in Sachsen.

Hauptstraße
01920 Ralbitz

Ralbitz, Friedhof

1752 – 1754 wurde auf Beschluss des Domkapitles und der Äbtissin von St. Marienstern die Pfarrkirche erbaut. Der Friedhof stellt eine Besonderheit dar: einfache weiße Holzkreuze in zeitlicher Reihenfolge aufgestellt, symbolisiert, daß im Tod alle Menschen gleich sind. In Europa ist dieser Friedhof in seiner Art einmalig. Tagsüber ist immer offen.

01920 Rosenthal

Rosenthal, Wallfahrtskirche

Wallfahrtskirche des Bistums Dresden-Meißen, durch Zisterzienser geführt. Zu besichtigen sind die Wallfahrtskirche sowie die Marienquelle, deren Wasser heilende Wirkung nachgesagt wird. Die dortigen Wallfahrten finden dreimal im Jahr statt, die größte von ihnen ist immer am Pfingstmontag. Den tausenden Wallfahrern zur Marien-Gnadenfigur aus Lindenholz (um 1480) verdankt die Rosenthaler Kirche auch ihr stattliches Erscheinungsbild: Bei der heutigen dreischiffigen Barockkirche denkt man jedoch nicht gleich an eine Gründung der Zistersienser (von Marienstern aus). Aber der Kirchbau musste mehrmals wiederholt werden, denn Hussiten, Schweden und letzte Kriegstage 1945 ließen nur wenig von den Vorgängerbauten übrig – mit Ausnahme der Marienfigur, die die bewegten Zeiten überstanden hat.

Schulplatz
01917 Kamenz

Kamenz, Kirche St. Annen

Die Klosterkirche St. Annen nimmt mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen einen wich-tigen Platz im religiösen und kulturellen Leben der Stadt Kamenz ein. Die im Jahre 1499 geweihte Kirche war Teil eines Franziskanerklosters, dass später als Lateinschule diente, in der u. a. Lessing Unterricht nahm. 1842 brannte es nieder, die dazugehörige Kirche blieb erhalten. Nach Plänen von Gottfried Semper wurde ihr Giebel erneuert. Seit 2011 beherbergt die Kirche das Sakralmuseum. Höhepunkt sind die fünf prächtigen spätgotischen Schnitzaltäre aus dem beginnenden 16. Jahrhundert. Neben den Altären werden weitere Schaustücke geboten, darunter ein böhmisches Reliquienaltärchen von 1380 oder die Tafelbilder „Gesetz und Gnade“ von 1542 des Schneeberger Cranach-Schülers Wolf Krodel. Außerdem berichtet die Ausstellung über die Franziskaner in Kamenz, evangelische Sorben sowie über Heiligenverehrung und die Macht des Glaubens.

Großenhain, Marienkirche

Die Marienkirche gehört „zu den originellsten Raumschöpfungen der sächsischen Kirchenkunst des späten Barock“ (Prof. H. Magirius). Diese spätgotische Hallenkirche mit ihrer ungewöhnlichen Kleeblattform weist im Innenraum eine große Ähnlichkeit zur Dresdner Frauenkirche auf. Dies liegt u.a. daran, dass der Baumeister der Marienkirche Johann Georg Schmidt ein Vetter, Schüler und späterer Nachfolger des berühmten Dresdner Baumeisters George Bähr war.

Zabeltitz, Dorfkirche St. Georgen

Die heutige Dorfkirche St. Georgen wurde 1580/81 im Auftrag von Nickel Pflugk anstelle der alten Holzkirche aus dem Jahr 1495 gebaut. Der Baustil ist noch spätgotisch, der Einfluss der Renais-sance unübersehbar. Der Sandsteinaltar und der Taufstein sind Werke des Dresdner Bildhauers Christian Walther II. In der Kirche ist Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth beigesetzt.

Rathausplatz 1
01587 Riesa

Riesa, Klosterkirche und Gruft

Die Klosterkirche ist die älteste Kirche von Riesa. Als 1828 die Gruft unter dem Altar geöffnet wurde, fand man 50 Särge. In vielen waren die Leichname nicht verwest, wofür ein ständiger kühler Luftzug, der durch die Gruft wehte, verantwortlich ist. In der Gruft wurden frühere Besitzer des Riesaer Rittergutes sowie deren Familien beigesetzt. Die Gruft und einige der Mumien können nur für Gruppen auf Voranmeldung besichtigt werden.

Pfarrweg 3
01616 Strehla

Strehla, Stadtkirche

Die heutige Stadtkirche „Corporis Christi“ (Zum heiligen Leichnam“) befindet sich oberhalb von Markt und Rathaus der Stadt Strehla. Es ist eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche von 4 Jochen, mit einem langgestrecktem Chorhaus und einem mächtigen Turmsockel zwischen dem Langhaus und dem Chor. Eine Ersterwähnung der Kirche ist für das Jahr 1209 verzeichnet, vollendet wurde sie im Barock. Stilelemente der verschiedenen Epochen sind in ihr zu finden. Das Besondere ist die deutschlandweit einmalige Kanzel aus Ton.

Foto: pixelio.de/S. Pelz

Kirchplatz 5
04758 Oschatz

Oschatz, St. Aegidien Kirche

Charakteristisch sind die 75 m hohen Doppeltürme, Die Kirche wurde nach Wiederaufbau 1848 geweiht. Im Südturm ist die ehemalige Türmerwohnung zu besichtigen, 199 Stufen führen zum Ziel und zu einem einzigartigen Rundblick über die Stadt.

Wenceslaikirchhof 2
04808 Wurzen

Wurzen, Stadtkirche St. Wenceslai mit Türmerwohnung

Mitte des 13. Jahrhunderts geweiht, prägen heute ihr gewaltiges Dach und der Turm mit barockgeschwungener Haube das Stadtbild. Die ehemalige Türmerwohnung wurde 1997 restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht 1999 wurde nach der Trennung des Kirchenschiffs vom Altarraum eine neue Eule-Orgel geweiht. In der kirche sehenswertdas Altarkruzifix aus dem 15. Jh. Und ein Gemälde der Grablegung Christi au s der Schule Cranach d.Ä.

Nikolaiplatz
04838 Eilenburg

Eilenburg, Evangelische Stadtkirche St. Nikolai

Spätgotische dreischiffige Hallenkirche aus 1444, dem heiligen Nikolaus geweiht. Nikolaus ist ein wichtiger Heiliger für Pilger, viele Kirchen entlang des Pilgerweges sind nach ihm genannt.

Straße der Einheit 27
04651 Bad Lausick

Bad Lausick, Kirche St. Kilian

Die St. Kilianskirche zählt zu den ältesten fast vollständig erhaltenen Kirchen Sachsens und ist auch das älteste Bauwerk der Stadt Bad Lausick. Sie wurde 1105 unter Wiprecht von Groitzsch als Mittelpunkt der in der Umgebung neu gegründeten Dörfer errichtet. Benannt ist sie nach dem Schutzpatron der fränkischen Siedler, St. Kilian. Das attraktive Westportal besteht aus dem bekannten Rochlitzer Porphyr. Es zeigt Tiermotive, Maskenköpfe und einen reich dekorierten Bogenfries. Der spätgotische Flügelaltar stammt aus dem Dorf Witznitz bei Borna, das im Jahr 1920 dem Braunkohletagebau weichen mußte. Seit der großen Restauration von 1957 besitzt sie eine Barockorgel des sächsischen Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann. Diese erklingt zu Gottesdiensten und regelmäßigen Kirchenbesichtigungen, für Gruppen auch nach Voranmeldung.

Foto: T. Ufert, Leipzig

Schulstraße
04420 Markranstädt

Markranstädt, St. Laurentiuskirche

In den Jahren 1518 bis 1525 wurde die spätgotische Hallenkirche auf den Mauern des ver-mutlich romanischen Vorgängerbaus aus dem 12./13. Jahrhundert errichtet. Der Kirchturm wurde vom Vorgängerbau übernommen und steht außerhalb der Längsachse des Gebäudes. Im Jahre 1900 erhielt er seine jetzige Gestalt. Im Jahre 1569 erhielt der Altar der Kirche ein Gemäldetriptychon, welches die Kreuzigung und Auferstehung Christi und den Garten Gethsemane darstellt. Aus der Werkstatt des Bildhauers Caspar Friedrich Löbelt stammt das barocke Lesepult mit Taufbecken von 1745. Die Orgel der Kirche erbaute der Bornaer Orgel-baumeister Urban Kreutzbach.
Jährlich findet in der Kirche der „Markranstädter Musiksommer“ statt (siehe Kulturelles)